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Sechs bis sieben Stunden soll der Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Russland-Machthaber Wladimir Putin in Alaska dauern – eine ungewöhnlich lange Zeitspanne.
Zuerst ein persönliches Gespräch unter vier Augen, dann Beratungen mit Beratern, später ein Arbeitsessen – so der Ablauf laut Kremlsprecher Dmitri Peskow. Anschließend wollen sich die beiden Staatschefs „für einige Zeit zurückziehen“ und danach gemeinsam vor die Presse treten.
Kein Platz für die Ukraine
Der Gipfel findet auf einem US-Militärstützpunkt in Anchorage statt – ausgerechnet in einem Bundesstaat, der nur rund vier Flugstunden von Putins Abflugort Magadan im russischen Fernen Osten entfernt liegt. Trump will Putin persönlich am Flugzeug empfangen. Doch die Ukraine, deren Schicksal im Mittelpunkt des Treffens steht, ist nicht dabei. Präsident Wolodymyr Selenskyj (47) wurde nicht eingeladen.
BILD-Vize berichtet aus Anchorage: „Erst soll Trump landen, dann Putin“
Putin reist mit dem Ziel an, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine nach seinen Bedingungen zu beenden. Dass sich Trump auf ein solches Treffen einlässt, ohne Kiew einzubeziehen, wurde international zunächst kritisch gesehen.
Am Donnerstag stellte Bundeskanzler Friedrich Merz (69) nach einem Gespräch mit Wolodymyr Selenskyj und verschiedenen EU-Staatschefs einen gemeinsamen Fünf-Punkte-Plan vor. Laut Merz teile Trump die Positionen „weitestgehend“.
Trump bedankt sich bei Lukaschenko für Telefonat
Derweil sorgte Trump mit Aussagen über den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko (70) für Irritationen: Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete Trump den Autokraten als „hochgeachtet“ und sprach von einem „wundervollen“ Telefonat. Dabei ging es laut Trump um die Freilassung von 16 Gefangenen, für die er sich bedankt habe – und um Verhandlungen über weitere 1300 Inhaftierte.
Trump kündigte an, sich in Zukunft persönlich mit Lukaschenko treffen zu wollen – Details nannte er nicht. Der belarussische Pressedienst bestätigte das Gespräch und meldete, Lukaschenko habe Trump zu einem Besuch nach Minsk eingeladen. Auch die Lage in der Ukraine sei thematisiert worden.
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