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Washington – Holt Donald Trump die Freundschaft zu Sexverbrecher Jeffrey Epstein (†66) doch noch ein? Immer mehr Enthüllungen sprechen dafür. So berichtet die „New York Times“ (NYT), Trump habe 1992 für seinen Kumpel einen „Kalendergirl-Wettbewerb“ im Resort Mar-a-Lago abgehalten. Bizarr: Epstein war der einzige männliche Gast!
▶︎ Der Organisator George Houraney erinnerte sich laut
Trump habe geantwortet, er werde keinen Skandal riskieren. Trotzdem soll es an dem Abend ausgelassen zugegangen sein: Teilnehmerin Jill Harth behauptete in einer später eingestellten Klage, Trump habe sie in ein Schlafzimmer gezogen, begrapscht und zum Kuss gezwungen. Eine 22-Jährige habe ihr erzählt, er sei nachts in ihr Bett gekrochen.
Frauen-Party – mit Epstein als einzigem Gast
15 Jahre waren die beiden vermögenden Männer befreundet. Epstein soll jahrelang junge – teils minderjährige – Frauen sexuell missbraucht und seinen prominenten Freunden zugeführt haben. Um seine „Kundenliste“ ranken sich viele Gerüchte – auch Trump wurde immer wieder mit Epstein in Verbindung gebracht.
Porträt des amerikanischen Finanziers Jeffrey Epstein (links) und des Immobilienentwicklers Donald Trump, die 1997 gemeinsam auf dem Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, posieren
► Als Kumpels tauchten sie gemeinsam auf Partys auf, sprachen Frauen an, wie Zeugen berichteten. Einmal soll Trump dem Bericht zufolge eine junge Frau in Epsteins Büro beäugt haben. Doch der Finanzier zischte: „Die ist nicht für Dich!“
Epstein brachte sich 2019 nach seiner Verhaftung wegen Sex-Handels in einer Gefängniszelle um. Seitdem einige, lange unter Verschluss gehaltene Akten zu dem Fall veröffentlicht wurden, wird auch Trumps Verhältnis zu Frauen und zu Epstein akribisch aufgearbeitet. Der US-Präsident bestreitet weiter, etwas mit den Verbrechen zu tun zu haben.
Von links: Der damalige Immobilienentwickler Donald Trump und seine Freundin (und spätere Ehefrau), das ehemalige Model Melania Knauss (heute 55), der Finanzier Jeffrey Epstein und die britische Prominente Ghislaine Maxwell (heute 63) posieren gemeinsam im Mar-a-Lago Club in Palm Beach, Florida
Die bisher schockierendste angebliche Enthüllung lieferte das „Wall Street Journal“ (WSJ). Demnach schenkte Trump seinem „Kumpel“ 2003 einen Brief, in dem er eine nackte Frau skizziert haben soll. „Wir haben da bestimmte Dinge gemeinsam, Jeffrey“, schrieb er demnach. Doch Trump dementierte – und verklagt das Blatt auf 20 Milliarden US-Dollar (rund 17 Mrd. Euro).
Fest steht: Mit jedem weiteren Rückblick in die Vergangenheit der früheren Männerfreundschaft wächst der Druck auf den Präsidenten.
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Apsny News


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