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Das verspricht ein schmutziger Wahlkampf zu werden! Im Rennen um das Weiße Haus will Donald Trump (78) seiner wahrscheinlichen Konkurrentin Kamala Harris (59) offenbar den Geldhahn zudrehen. Das berichten US-Medien.
Laut der „New York Times“ und dem Sender CNN hat das Trump-Team eine Beschwerde bei der US-Bundesbehörde zur Wahlkampf-Finanzierung (FEC) eingereicht. Der Vorwurf: Harris soll gegen Gesetze verstoßen, weil sie auf Gelder zugreife, die Noch-Präsident Joe Biden (81) gesammelt hatte, als er noch Präsidentschaftskandidat war.
Wörtlich heißt es in der Beschwerde: „Kamala Harris versucht, Joe Bidens übrig gebliebenes Wahlkampfgeld in Höhe von 91,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 84 Millionen Euro, Anm. d. Red.) zu stehlen.“ Trumps Rechtsberater David Warrington sieht einen „eklatanten“ Verstoß gegen geltendes Recht. Die Republikaner argumentieren, dass Harris derzeit keine offizielle Kandidatin sei. Zudem könne Biden das Geld nicht einfach weitergeben, nur weil er nicht mehr antrete.
Kamala Harris (59) ist noch nicht die offizielle Kandidatin der Demokraten. Umfragen zufolge wird sie aber auf dem Nominierungs-Parteitag dazu gewählt werden
Der Schritt von Trumps Team kam wenig überraschend. Über die Spendengelder, die Biden eingesammelt hatte, wird diskutiert, seit sich Bidens Rückzug abgezeichnet hat. Bidens Team hatte den Namen seiner Kampagne nach seinem Rückzug von „Biden for President“ in „Harris for President“ umwandeln lassen.
Etliche Rechtsexperten argumentieren, dass Harris’ Zugriff auf das Geld rechtmäßig sei, da ihr Name als Vizekandidatin ebenfalls registriert gewesen sei. Andere hingegen kommen zu dem Schluss, dass Harris nicht so einfach auf das Geld zugreifen könne. Der Streit dürfte sich nicht bis zum Wahltag am 5. November klären lassen. (ias)
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Apsny News


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