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Militärisch gerät die Ukraine immer stärker unter Druck. Im Süden und Osten des Landes erobern die Russen immer mehr Ortschaften, zugleich kämpft die ukrainische Armee gegen den Mangel – nicht nur an Waffen, sondern auch an Personal. Wie der britische „Guardian“ berichtet, ist der Mangel inzwischen so gravierend, dass Soldaten aus den bereits dezimierten Luftabwehr-Einheiten als Infanteristen an die Front sollen.
Doch auch dort greift die Kriegsmüdigkeit um sich, Fahnenflucht ist an der Tagesordnung. Zugleich behandelt Kiew die Zahl der Gefallenen und Verwundeten als Staatsgeheimnis.
Hohe Verluste, zu wenig Ausrüstung
Wie schlecht steht es wirklich um Selenskyjs Armee?
► Nach drei Jahren Krieg sind viele Soldaten an der Front erschöpft, Berichte häufen sich über Massen-Desertionen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP sollen es inzwischen 100.000 Soldaten sein, die seit Kriegsbeginn wegen Fahnenflucht angeklagt worden sind.
Ein ukrainischer Soldat steht nach russischem Beschuss unter Schock – und wird in einer Klinik behandelt
► Auch über die Höhe der Verluste existieren nur Schätzungen – eine der letzten soll von einer unter Verschluss gehaltenen Quelle in der Ukraine selbst stammen und wurde vom „Wall Street Journal“ veröffentlicht. Demnach starben seit Beginn des Krieges 80.000 ukrainische Soldaten, 400.000 gelten nach einer Verletzung als kampfunfähig.
► UND: Es fehlt an ausgebildeten Soldaten, die nachrücken können. Dem „Guardian“ sagte ein ukrainischer Offizier der 114. Brigade der Territorialen Verteidigungskräfte, die Nachrückenden seien schlecht ausgebildet und ausgerüstet – manche könnten kaum eine Waffe halten. Erst vor kurzem seien 90 neue Soldaten angekommen. „Nur 24 waren bereit, ihre Positionen zu übernehmen. Der Rest sind alte, kranke oder Alkoholiker.“
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Apsny News


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