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Ukraine-Krieg: Trump schließt sofortige Waffenruhe aus | Politik

Ukraine-Krieg: Trump schließt sofortige Waffenruhe aus | Politik
Okundu
18 Ağustos 2025 - 4:49

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US-Präsident Donald Trump schließt eine sofortige Waffenruhe in der Ukraine aus – und stellt stattdessen ein „Friedensabkommen“ in Aussicht.

Trump bestätigte, alle seien sich einig gewesen, dass „der beste Weg, den schrecklichen Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, ein direktes Friedensabkommen“ sei, „das den Krieg wirklich beendet“ – und nicht nur ein bloßes Waffenstillstandsabkommen, das oft nicht von Dauer ist.“

Völlig unklar ist allerdings, wie dieses Abkommen aussehen soll. Ob Trump und Putin dafür konkrete Rahmenbedingungen am Freitag besprochen haben, hat ließ der US-Präsident noch offen.

Stattdessen äußerte sich Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew zu den Verhandlungen: Das Treffen habe gezeigt, dass Verhandlungen ohne Vorbedingungen und gleichzeitig mit der Fortsetzung der „speziellen Militäroperation“ möglich sind. Mit „Spezial-Operation meint der Putin-Vertraute den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Putins Kettenhund Dmitri Medwedew (59)

Putins Kettenhund Dmitri Medwedew (59)

Foto: Ekaterina Shtukina/Sputnik Pool/AP/dpa

Masala: Friedensabkommen spielt Putin in die Hände

► Prof. Carlo Masala (57, Bundeswehr-Uni München) zu BILD: „Indem Trump eine sofortige Waffenruhe ausschlägt und stattdessen ein ‘Friedensabkommen‘ verhandeln will, hat er sich auf Putins Seite gestellt. Das ist aus europäischer Sicht eine Katastrophe.“

Denn der Krieg in der Ukraine gehe weiter. „Russland rückt nicht von seinen Maximalforderungen ab. Wenn Russland ein umfassendes ‘Friedensabkommen‘ haben will, das hat Putin klargemacht, fordert er, dass über die ‘Wurzeln des Krieges‘ gesprochen wird. Und diese ‘Wurzeln des Krieges‘ liegen aus Putins Sicht in der Nato-Osterweiterung und die Art und Weise wie sich die europäische Sicherheitsarchitektur entwickelt hat. Darüber muss lange verhandelt werden und in der Ukraine wird weiter gekämpft.“

► Russland-Experte Prof. Thomas Jäger (65, Uni Köln): „Wenn Putin jetzt ein Friedensabkommen vorschlägt, ist das nichts Neues. Dahinter verbergen sich die bekannten Forderungen Putins: Gebietsabtretungen, Entmilitarisierung und völlige Unterwerfung der Ukraine.“

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