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Abstiegsplatz 17!
Sportlich hat Union Berlin in den vergangenen Jahren für Furore gesorgt: vom Zweitligist zum Bundesliga-Dauergast – bis in die Champions League. Doch in der digitalen Welt bleibt der Köpenick-Klub erstaunlich leise.
Um keine Interviews zu geben: So schleicht Sané sich aus dem Stadion
Im aktuellen Social-Media-Ranking der Bundesliga landet Union nur auf dem vorletzten Platz! Gerade mal 1,03 Millionen Follower sammeln die „Eisernen“ auf Instagram, Facebook, TikTok und X. Nur Dorf-Klub Heidenheim (0,31 Mio. Follower) steht noch schlechter da.
Besonders bitter: Union nutzt der Hauptstadt-Bonus kaum. In einer Metropole mit rund 3,7 Millionen Einwohnern sollte eigentlich mehr drin sein. Stadtrivale Hertha BSC, derzeit nur Zweitligist, hat Union im Netz deutlich abgehängt — mit rund 700.000 Followern mehr. Selbst Vereine aus kleineren Städten wie Freiburg und Mainz sind online stärker unterwegs. Union bleibt hinten dran – trotz rund 70.000 Mitgliedern (Platz 10 im Liga-Vergleich).
Doch bei den Eisernen sieht man das gelassen. Auf BILD-Anfrage erklärt der Klub: „Wir verfolgen eine Strategie. Unsere Beiträge richten sich in erster Linie an Fans sowie Menschen, die mit unserem Verein und seinen Werten sympathisieren. Reichweite ist wichtig, aber kein Selbstzweck. Es geht nicht darum, unbestimmt viele Menschen zu erreichen, sondern auf Union-spezifische Art und Weise miteinander zu kommunizieren.“
Heißt: Klubkultur statt Klickjagd! Statt Hochglanz-Content und viralen Clips setzt Union lieber auf emotionale Nähe und Bodenständigkeit.
Ob das auf Dauer reicht? Fakt ist: Wer junge Fans gewinnen und die eigene Strahlkraft ausbauen will, braucht heute auch online eine starke Präsenz – auch um attraktiv für Sponsoren und Partner zu wirken.
Hohe Mitgliederzahlen, volle Hütte bei jedem Heimspiel — die Voraussetzungen dafür stehen gut. Und doch ist Union im Netz fast Schlusslicht.
Schade eigentlich: Der Klub hätte die Kraft und das Potenzial für mehr.
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Apsny News


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