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Union-Nachwuchs macht Druck auf Merz: „Keine Koalition um jeden Preis“ | Politik
27.03.2025 - Perşembe 07:46
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Kaum zum ersten Mal zusammengesetzt, schon knallen sie eine Kampfansage raus: Die Junge Gruppe der CDU/CSU im Bundestag legt ein Forderungspapier vor, das BILD vorab vorliegt.
Darin machen die jungen Unionsabgeordneten Friedrich Merz unmissverständlich klar: Eine Koalition um jeden Preis gibt es mit ihnen nicht. Kurz vor den finalen Verhandlungen zwischen Union und SPD erhebt die Gruppe rund um den frisch gewählten Vorsitzenden Pascal Reddig (29) eine klare Forderung: Die Jugend darf nicht unter den Tisch fallen!
„Zu oft wurden Zumutungen einseitig auf die Schultern der jungen Generation abgewälzt“, heißt es in dem Papier. Und: „Eine Politik, die einseitig das ‚Morgen‘ belastet, um notwendigen Weichenstellungen in der Gegenwart ausweichen zu können, wäre falsch.“ Diese Koalition sei die „letzte Chance“, Deutschland fit für die kommenden Jahrzehnte zu machen.
Rente, Wehrpflicht, weniger Bürokratie!
▶ Rente an Lebenserwartung koppeln
Renteneintrittsalter rauf, wenn die Menschen älter werden – das soll die steigenden Kosten abfedern. Zudem besteht die Junge Gruppe auf der sogenannten „Frühstart-Rente“: Jedes Kind zwischen sechs und 18 Jahren erhält monatlich zehn Euro in ein Kapitalmarktdepot als „Startvermögen“.
▶ Wehrpflicht zurück!
Die jungen Unionsabgeordneten sind überzeugt: ohne mehr Personal keine Verteidigungsfähigkeit! „Geld allein wird nicht reichen“, heißt es in ihrem Papier. Deshalb müsse eine Koalition die Wiedereinführung der Wehrpflicht vorsehen.
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Apsny News