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Madrid – Spanien lehnt die geplante Erhöhung der Verteidigungsausgaben der Nato ab!
Am 24. Juni wird der Nato-Gipfel in Den Haag stattfinden. Zentrales Thema werden die möglicherweise höheren Verteidigungsausgaben angesichts anhaltender Kriege sein.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez lehnte die Forderung bereits jetzt in einem Brief an den Nato-Generalsekretär Mark Rutte (58) als „unvernünftig“ ab.
▶︎ Ein Vorschlag von Rutte sieht vor, dass die Nato-Länder in Den Haag beschließen, ab 2032 mindestens 3,5 Prozent ihrer jährlichen Wirtschaftsleistung für Verteidigungsausgaben und 1,5 Prozent für verteidigungsrelevante Infrastruktur aufzuwenden.
Zusammen entspräche dies den fünf Prozent, die US-Präsident Donald Trump (79) von den Partnern gefordert hat. Die meisten Nato-Länder, darunter Deutschland, haben dem Rutte-Vorschlag bereits zugestimmt.
Spanien hingegen gehört zu den Nato-Mitgliedern, die das – bisher gültige und 2014 beschlossene – Ziel von zwei Prozent des BIP für Verteidigungsausgaben bisher nicht erreicht haben. Im April hatte Sánchez angekündigt, die Vorgabe bis Ende dieses Jahres erfüllen zu wollen.
Der Nato-Gipfel wurde laut „Financial Times“ außerdem auf zweieinhalb Stunden gekürzt – aus Sorge, Trump könne den Gipfel erneut vorzeitig verlassen.
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