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Die Wunsch-Nachfolgerin von Noch-US-Präsident Joe Biden (81), Kamala Harris (59), soll es auch nach dem Willen der demokratischen Delegierten machen. Das berichten übereinstimmend US-Medien. Demnach hätte die aktuelle Vizepräsidentin die nötige Stimmenmehrheit für eine offizielle Nominierung beisammen. Und zwar locker!
1976 ist die magische Grenze an Stimmen, die es braucht, um beim Nominierungs-Parteitag der Demokraten im ersten Wahlgang zu gewinnen. Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AP steht Harris bei 2579 Stimmen. Zwar kann jeder Delegierte seine Meinung bis zur offiziellen Nominierung im August noch ändern, allerdings dürfte Harris der Weg für den Kampf ums Weiße Haus geebnet sein.
Harris will Nominierung bald annehmen
Die Familie von Kamala Harris hat indische Wurzeln. Hier hängt ein Poster der US-Vizepräsidentin in Thulasendrapuram – dem Ort, aus dem Harris’ Opa stammt
Kamala Harris reagierte in einer Erklärung auf die Umfrageergebnisse. Sie sei Präsident Biden und allen Demokraten dankbar, dass sie ihr das Vertrauen geschenkt hätten. „Ich freue mich darauf, die Nominierung bald offiziell anzunehmen und unser Anliegen dem amerikanischen Volk direkt vorzutragen.“
Der Harris-Wumms nach dem Biden-Plumps ist eine Welle beispielloser Unterstützung, die der 59-Jährigen nach dem Biden-Rückzug zuteilwird. Der amtierende Präsident hatte sich lange vier Wochen nach seinem desaströsen TV-Auftritt an die Macht zu klammern versucht. Schließlich lenkte Biden nach massivem Druck von der Partei-Basis ein und überließ Kamala Harris das Feld.
Harris soll Komplett-Klatsche verhindern
Unterstützer von Harris vor dem Rathaus von San Francisco. Die 59-Jährige begann ihre politische Karriere in Kalifornien
Seit sich Biden für seine aktuelle Vize ausgesprochen hat, kamen nicht nur innerhalb eines Tages rund 81 Millionen US-Dollar an zusätzlichen Spendengeldern zusammen. Die Demokraten wittern nach dem Rückzug von „Sleepy Joe“ ernsthafte Chancen, eine zweite Amtszeit von Donald Trump (78) verhindern zu können.
Und selbst wenn Harris Trump unterliegen sollte, dürfte mit ihr als Kampagnen-Gesicht zumindest eine Komplett-Klatsche (neben dem Verlust des Amtes dramatische Verluste im Repräsentantenhaus und im Senat) verhindert werden.
„Eine Million Mal schlimmer als Biden“
Trumps Vize-Kandidat J. D. Vance schoss bereits gegen Harris. Deren Wahlkampf-Team revanchierte sich und nannte den Republikaner einen „Extremisten“
Wie Kamala Harris zu dem Enfant terrible der US-Politik steht, das bereits von 2017 bis 2021 im Weißen Haus saß, machte sie bei einem Wahlkampf-Auftritt klar: „Verbrecher, die Frauen missbraucht, Betrüger, die Verbraucher abgezockt, und Schwindler, die Regeln zu ihrem eigenen Vorteil gebrochen haben. Hört mir also zu, wenn ich sage, dass ich Typen wie Donald Trump kenne.“
Auch auf republikanischer Seite wird sich für die heiße Phase des Wahlkampfs warm geschossen. Trumps Vize-Kandidat J. D. Vance nannte Harris „eine Million Mal schlimmer als Biden“.
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Apsny News


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