US-Wahl 2024 – Melania kontert Vorwurf: „Mein Mann ist nicht Hitler“ | Politik

30.10.2024 - Çarşamba 11:26

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Amerikas Ex-Firstlady ist für ihren Mann erstmals in diesem Wahlkampf massiv in die Bresche gesprungen und hat ihn gegen Faschismus-Vorwürfe verteidigt!

Melania Trump (54) sagte in einem Interview mit dem TV-Sender Fox über ihren Gatten und Präsidentschaftskandidaten Donald Trump (78): „Er ist nicht Hitler“. Ihren Mann mit dem Nazi-Diktator zu vergleichen sei „schrecklich“.

Menschen unterstützten ihn, „weil sie das Land erfolgreich sehen wollen. Und wir sehen, wie viel Unterstützung er hat.“

Donald Trump scheint beeindruckt von seiner Frau Melania

Donald Trump scheint beeindruckt von seiner Frau Melania

Foto: Brendan McDermid/REUTERS

Hintergrund: John Kelly, Ex-Stabschef von Trump (von Mitte 2017 bis Anfang 2019) in dessen bisher einmaliger Amtszeit als US-Präsident, hatte kürzlich in der „New York Times“ über die gemeinsamen Jahre ausgepackt.

Der schwere Vorwurf: Trump habe sich in Kellys Beisein mehrfach positiv über Hitler geäußert. Der Republikaner sei ein Politiker, welcher „der allgemeinen Definition von Faschisten“ entspricht.

Zudem habe er sich Generäle gewünscht, „wie Hitler sie hatte.“

Auch Herausforderin Kamala Harris (60) rückte daraufhin Trump in die Nähe von Hitler – allerdings, ohne dafür einen Grund zu nennen. Sie bezog sich lediglich auf Ex-Stabschef John Kelly.

Dafür wurde die Vizepräsidentin scharf vom Holocaust-Überlebenden Jerry Wartski (94) kritisiert. In einem Video der Trump-Kampagne sagte der ehemalige Auschwitz-Häftling: „Ich weiß mehr über Hitler, als Kamala Harris in tausend Lebenszeiten jemals wissen wird. Dass sie Präsident Trump vorwirft, er sei wie Hitler, ist das Schlimmste, was ich in den 75 Jahren, die ich in den Vereinigten Staaten lebe, je gehört habe.“

Ein Bild aus gemeinsamen Tagen: John Kelly (l.) und Donald Trump 2017 im Oval Office im Weißen Haus

Ein Bild aus gemeinsamen Tagen: John Kelly (l.) und Donald Trump 2017 im Oval Office im Weißen Haus

Foto: AP

Kritiker werfen Trump schon länger vor, er könne bei einem Wahlsieg versuchen, eine autoritäre Regierung zu errichten. Kellys Anschuldigungen und eine Ankündigung Trumps, man könne den „Feind im Inneren“ mit der Nationalgarde oder dem Militär bekämpfen, heizen die Stimmung weiter auf.

Die Vorwürfe der Demokraten: Trump bedroht Amerikas Demokratie!

Harris und Trump liegen in Umfragen zur Wahl am 5. November beinahe gleichauf. Trump war bereits 2017–2021 US-Präsident und will es nun nach seiner Niederlage 2020 gegen den amtierenden Präsidenten Joe Biden (81) erneut ins Weiße Haus schaffen.

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