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US-Wahl: Entscheidung in Pennsylvania für Harris oder Trump | Politik

US-Wahl: Entscheidung in Pennsylvania für Harris oder Trump | Politik
Okundu
13 Ekim 2024 - 1:45

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Nur noch drei Wochen bis zur Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten. Am 5. November entscheiden die amerikanischen Wähler darüber, wer das mächtigste Amt der Welt übernimmt! Entweder die Demokratin Kamala Harris (59) oder der Skandal-Republikaner Donald Trump (78).

Die Wahl-Schlacht ist im vollen Gange, und alle schauen auf nur einen Bundesstaat: Wer in Pennsylvania, der Bastion der Arbeiterklasse, gewinnt, der hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die gesamte Wahl in der Tasche.

Der ehemalige demokratische Präsident Barack Obama (63) macht für Harris im Pennsylvania Wahlkampf

Der ehemalige demokratische Präsident Barack Obama (63) macht für Harris im Pennsylvania Wahlkampf

Foto: JEFF SWENSEN/Getty Images via AFP

Und zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent! Zu diesem Ergebnis kommt eine aufwendige Daten-Analyse von Umfragewerten der Wahlbeobachtungsplattform Decision Desk HQ im Auftrag der amerikanischen Zeitung „The Hill“.

„Wir gehen davon aus, dass keiner der beiden Kandidaten 270 Wahlmännerstimmen erreichen wird, ohne Pennsylvania zu gewinnen, wo derzeit ein Unentschieden herrscht“, heißt es in der Prognose. Bei der Präsidentenwahl in den USA braucht ein Kandidat mindestens 270 Wahlmännerstimmen, um Präsident zu werden.

Die Statistiker sehen Trump und Harris im wichtigsten Bundesstaat Kopf-an-Kopf

Die Statistiker sehen Trump und Harris im wichtigsten Bundesstaat Kopf-an-Kopf

Foto: ALEJANDRA RUBIO/AFP

Der Statistik-Direktor erklärt: Der Staat sei entscheidend aufgrund seiner politischen Zusammensetzung, die gleichmäßig zwischen republikanisch und demokratisch orientierten Wählern in städtischen, vorstädtischen und ländlichen Gebieten aufgeteilt ist.

Hinzu kommt: In der Vergangenheit wählten die beiden Bundesstaaten Michigan und Wisconsin fast immer genau wie Pennsylvania. Wenn Harris und Trump im Swing State Pennsylvania verlieren, müssten sie in Staaten gewinnen, in denen sie jetzt als haushohe Außenseiter gelten.

Swing State bedeutet: Der Anteil an Wechselwählern ist vergleichsweise hoch – die Leute entscheiden sich bei den Präsidentschaftswahlen mal für den republikanischen und mal für den demokratischen Kandidaten. Wegen der hohen Zahl an Wahlleutestimmen (19) ist ein Gesamtsieg für beide Kandidaten ohne diesen Staat deutlich schwieriger.

Kaum verwunderlich also, dass Trump und Harris alle möglichen Ressourcen in den Staat spülen – ein Viertel ihres gesamten Werbebudgets geben sie für den Wahlkampf in Pennsylvania aus.

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