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Zwei Wochen vor den US-Wahlen zeichnet sich in den Umfragen ein extrem enges Rennen zwischen Republikaner Donald Trump (78) und Demokratin Kamala Harris (60). Der Ex-Präsident holt sowohl landesweit als auch in den umkämpften „Swing States“ (Wechselwähler-Staaten) auf. Die Vizepräsidentin hat ihren Schwung verloren.
Bei der Präsidentschaftswahl am 5. November könnte dennoch eine große Überraschung warten!
Fakt ist: Ein derart knappes Rennen hat es lange nicht mehr gegeben. Die Umfragen näherten sich „dem Punkt, an dem sie nicht mehr enger werden können“, schreibt die „New York Times“. Heißt konkret: „Kamala Harris und Donald Trump liegen praktisch gleichauf – keiner der Kandidaten liegt auch nur um einen einzigen Punkt vorne …“
In mehreren „Swing States“, von deren Ergebnis der Einzug ins Weiße Haus abhängen kann, „führt keiner der Kandidaten auch nur um mehr als zwei Zehntel eines Prozentpunkts“. Ein Gleichstand ist am 5. November dennoch nicht zu erwarten. Und zwar, weil es zwischen Umfragen und Wahlergebnissen einen gewaltigen Unterschied gibt.
„Überraschend deutlicher Sieg“ möglich
„In den letzten Wahlen neigten die Umfragen dazu, systematisch eine Seite um mehrere Prozentpunkte zu unterschätzen oder zu überschätzen. Sollte das in diesem Jahr passieren, könnte einer der beiden Kandidaten einen überraschend deutlichen Sieg für sich beanspruchen“, so die „New York Times“.
Kamala Harris warb bei einer Veranstaltung mit der früheren Republikaner-Politikerin Liz Cheney um konservative Frauen
Dies könnte Donald Trump in die Hände spielen. Denn sowohl bei seinem Sieg gegen Hillary Clinton (76) im Jahr 2016 als auch bei seiner Niederlage gegen Joe Biden (81) wurde Trump in den Umfragen unterschätzt.
Das „Wall Street Journal“ zieht einen brisanten Vergleich. 2020 habe Trump zwischen 7,2 und 8,4 Prozentpunkte HINTER Biden gelegen. Am Ende gewann Biden, allerdings mit einem Vorsprung von weniger als 4,5 Prozentpunkten.
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In Wahrheit könnte Trump vorne liegen
Umfragen hatten angedeutet, dass Joe Biden im Endspurt gegen den damaligen Präsidenten Donald Trump stark aufholte. In den letzten nationalen Umfragedurchschnitten vor der Wahl lag er bei Fivethirtyeight.com komfortabel mit 8,4 Prozentpunkten in Führung und bei RealClearPolitics mit 7,2 Punkten.
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Das Fazit des „Wall Street Journal“: „Wenn die Umfragen in diesem Jahr im gleichen Ausmaß danebenliegen, würden die knappen Vorsprünge von Vizepräsidentin Kamala Harris in vielen nationalen Durchschnittswerten heute tatsächlich Vorsprünge für Trump bedeuten.“
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Apsny News


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