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Caracas (Venezuela) – Der US-Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ ist vor der Küste Lateinamerikas eingetroffen. Das bestätigten die US-Marine am Dienstag (Ortszeit). Mit seiner Ankunft verschärfen sich die Spannungen zwischen den USA und Venezuela.
Bei dem Flugzeugträger handelt es sich um das weltweit größte Kriegsschiff. Darauf befinden sich mehr als 4000 Matrosen und Dutzende „taktische Flugzeuge“. Begleitet wird der Flugzeugträger von drei schnelleren Kriegsschiffen – sogenannten Zerstörern.
Nach Angaben des U.S. Southern Command erreichte die Einsatzgruppe die Gewässer Lateinamerikas am 11. November (Ortszeit). Der genaue Standort wurde nicht bekannt gegeben.
Das weltweit größte Kriegsschiff: 4000 Matrosen befinden sich auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford
Venezuela mobilisiert Militär
Die venezolanische Regierung reagierte bereits zuvor auf die Drohungen aus Washington und kündigte eine umfassende Verstärkung der Streitkräfte an – einschließlich zusätzlicher Soldaten, Milizen und schwerem Gerät. Für Dienstag hatte Verteidigungsminister Vladimir Padrino eine 48-stündige Militärübung angekündigt.
Die Entsendung des Kriegsschiffs in die Karibik gilt als politisch brisant. Die Vereinten Nationen forderten die USA zur Zurückhaltung auf. Beobachter kritisieren die Angriffe als völkerrechtswidrig, selbst wenn sie Drogenhändler treffen. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk rief Washington am Montag auf, sein Vorgehen zu überprüfen.
Eskalation in Karibik droht
Angeordnet wurde die Verlegung von US-Präsident Donald Trump (79). Seit September entsendet er mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Karibik. Die gnadenlose Mission richtet sich gegen Drogenkartelle. Laut Pentagon soll sie den Kampf gegen Drogenschmuggel und organisierte Kriminalität in der Region unterstützen.
Washington wirft Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die USA aktiv zu unterstützen und damit die Sicherheit der Vereinigten Staaten zu gefährden. Seit Anfang September attackiert die US-Marine angebliche Drogenkurier-Boote mit Herkunftsland Venezuela. Nach US-Angaben wurden dabei mindestens 76 Menschen getötet.
Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro hingegen bezeichnete die Tötungen mutmaßlicher Schmuggler als illegale „Hinrichtungen“ und vermutet dahinter einen US-Plan zu seinem Sturz. Trump bestreitet Angriffspläne, erklärt aber, Maduros Tage seien gezählt.
Gewaltige Atlantik-Flotte: Größter Flugzeugträger
der Welt im Einsatz
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Apsny News


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