„Vielleicht vergasen?“: Uno schäumt wegen Rolltreppen-Witz | Politik

27.09.2025 - Cumartesi 23:18

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New York/Berlin – Er ist bekannt für seine provokanten Kommentare, nun wird ein zwei Tage alter Satz von Fox News-Moderator Jesse Watters (47) zum Politikum! Der Grund: Watters hatte im TV die Bombardierung des UN-Hauptquartiers in New York gefordert – sogar einen Gasangriff vorgeschlagen. In der obersten Etage der Vereinten Nationen ist die Empörung riesig.

Es sei „weder lustig noch ironisch“, zur Zerstörung eines Gebäudes aufzurufen, in dem Tausende Menschen arbeiten, sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres (76). „Wir wissen schmerzlich, was passiert, wenn die UN bedroht werden.“ Bei einem Bombenangriff auf die UN-Mission im Irak waren 2003 22 Menschen gestorben. 2007 tötete eine Autobombe in Algerien 17 UN-Mitarbeiter, die Nothilfe und Aufbauarbeit leisteten.

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▶︎Watters hatte sich während der Live-Sendung „The Five“ darüber mokiert, dass beim Besuch von Donald Trump (79) bei der UN-Vollversammlung am 23. September einiges schieflief: Erst stoppte die Rolltreppe, als der US-Präsident und First Lady Melania Trump sie gerade betreten wollten, dann versagte zu Beginn der Rede von Trump der Teleprompter.

Watters warf der Uno Sabotage vor. Sowohl der Teleprompter als auch die Rolltreppe seien manipuliert worden. Er forderte: „Was wir jetzt tun müssen, ist, aus den Vereinten Nationen austreten – oder sie bombardieren.“ Nach kurzem Gelächter legte Watters nach: Weil der Sitz der Vereinten Nationen in New York sei, gäbe es bei einem Bombardement womöglich Kollateralschäden. Seine Überlegung daraufhin: „Vielleicht vergasen?“

Watters muss sich entschuldigen

Co-Moderatorin Dana Perino (53) reagierte entsetzt: „Das sollten wir nicht tun!“, sagte sie. Doch Watters blieb dabei – und fantasierte: Man könne das Uno-Gebäude in Sozialwohnungen umwandeln. „Inakzeptabel!“, lautete der Vorwurf der Vereinten Nationen. Die Organisation beschwerte sich bei Trumps Lieblingssender Fox News.

▶︎ Und Watters, der zuvor schon die Invasion Kanadas gefordert hatte, musste schließlich zum Telefon greifen. „Herr Watters kontaktierte einen unserer Kollegen und entschuldigte sich“, sagte der Guterres-Sprecher.

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