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Die westlichen Staaten haben kurz vor einer wichtigen Tagung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) eine neue Atom-Resolution gegen den Iran bei der Internationalen Atomenergiebehörde vorgelegt. Sie erhöhen damit den Druck auf die Mullahs.
Diplomaten hatten für diesen Fall vorhergesagt, dass die Mullahs in diesem Fall wohl entweder ihre nuklearen Aktivitäten wieder verstärken oder Inspektionen weiter erschweren.
Der Iran hat laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in den vergangenen Monaten seinen Vorrat an Uran mit einem beinahe atomwaffentauglichen Reinheitsgrad von 60 Prozent um etwa 18 Kilogramm auf rund 182 Kilogramm erhöht. Doch am Wochenende seien „Vorbereitungen getroffen worden“, damit die Menge nicht noch weiter steige.
Rätsel um Atom-Arsenal der Mullahs
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten bestanden jedoch darauf, die Resolution ungeachtet des Entspannungs-Signals zur Abstimmung zu bringen.
Hintergrund: Für einen Atomsprengkopf wären laut Experten etwa 50 Kilogramm an 60-prozentigem Uran nötig. Für die Nutzung in Nuklearwaffen müsste es noch auf ein Niveau von 90 Prozent angereichert werden. Offiziell beharrt der Iran darauf, kein Atom-Arsenal anzustreben. Zuletzt haben sich jedoch einige iranische Offizielle über die mögliche Abkehr von dieser Doktrin geäußert.
Der Iran hatte sich 2015 zur Einschränkung seines Atomprogramms verpflichtet. Im Gegenzug wurden westliche Sanktionen aufgehoben. Doch die Vereinigten Staaten stiegen 2018 unter Präsident Donald Trump aus dem Abkommen aus. Teheran reagierte mit der Einschränkung von IAEA-Inspektionen und der Produktion von hochangereichertem Uran.
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Apsny News


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