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Der Wahlkampf in Sachsen ist hitzig. Aber ein Politiker ist nun übers Ziel hinausgeschossen.
Donnerstagvormittag kam es in der Kleinstadt Wilsdruff (13 700 Einwohner) bei Dresden offenbar zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Wahlhelfern unterschiedlicher Parteien. Der AfD-Landtagsabgeordnete Norbert Mayer (67) soll in der Nähe des Marktplatzes versucht haben, Plakate aufzuhängen. Das ist dort laut städtischer Satzung aber nicht erlaubt.
In dem Bereich hatten mehrere Parteien ihre Stände aufgebaut. Andere Wahlhelfer hätten Mayer auf sein Fehlverhalten hingewiesen und versucht, ein Plakat von einem Mast zu entfernen. Daraufhin sei es zu einer Rangelei gekommen, berichtet die „Sächsische Zeitung“. Dabei soll Mayer einen CDU-Wahlhelfer (68) geschlagen haben.
Die Polizei bestätigte den Vorfall auf BILD-Anfrage.
Mayer erklärte gegenüber der „Sächsischen Zeitung“, er habe nicht zugeschlagen. Stattdessen habe er dem CDU-Mann die Hand auf die Schulter gelegt und ihn zurückgedrängt. Das mutmaßliche Opfer, der Kommunalpolitiker und Theologe Johannes Hintzen, sagte dem Blatt: „Mich ärgert, dass sich die AfD über Regeln hinwegsetzt.“
Mitarbeiter des Ordnungsamtes nahmen die AfD-Plakate in der Marktgasse anschließend ab.
In Sachsen wird ebenso wie in Thüringen am Sonntag (1. September) ein neuer Landtag gewählt.
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