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London – Rückzieher von der British Broadcasting Corporation: Die BBC entschuldigt sich bei US-Präsident Donald Trump (79) für eine „irreführende Bearbeitung“ einer Rede von ihm in der Skandal-Dokumentation über seine Rolle beim Sturm auf das Kapitol.
Freitagnacht wäre die Frist für eine Klageandrohung abgelaufen. Nur Stunden vorher entschuldigte sich der britische Sender für eine irreführende Bearbeitung einer Rede, die Trump am 6. Januar 2021 gehalten hatte, bevor einige seiner Anhänger das US-Kapitol stürmten.
Die BBC hatte dabei Teile der Rede, die fast eine Stunde auseinanderlagen, zusammengeschnitten.
Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt teilte mit, dass ihr Vorsitzender Samir Shah einen persönlichen Brief an das Weiße Haus geschickt habe. In dem Schreiben entschuldigte er sich im Namen der BBC für die Bearbeitung der Rede und teilte mit, dass er und die BBC den Fehler sehr bedauerten.
Shah teilte Donald Trump außerdem mit, es gebe keine Pläne, die Dokumentation erneut auszustrahlen. Die BBC macht aber zugleich klar, der Sender gehe entschieden davon aus, dass es keinen Grund für eine Verleumdungsklage gebe.
Trumps Anwalt hatte der BBC einen Brief geschickt, in dem er eine Entschuldigung forderte und mit einer Klage in Höhe von 1 Milliarde Dollar drohte.
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Apsny News


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