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Wenig Punkte, wenig Tore: Redet sich St. Pauli die Pleiten schön? | Sport
24.11.2024 - Pazar 20:45
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Wie man es dreht und wendet – offensiv ist das einfach zu wenig beim FC St. Pauli. Letztlich reichte Mönchengladbach eine durchschnittliche Leistung, um den Bundesliga-Aufsteiger mit 2:0 zu besiegen. Nach elf Spielen nur zwei Siege und sieben Tore: St. Pauli rennt langsam die Zeit zum Punkten weg.
Während Fans und Beobachter den Kiez-Kickern keine gute Leistung bescheinigten, sahen das die Beteiligten selbst etwas anders. Nach dem Motto: Kritik ja, aber eigentlich war es doch ganz ansprechend.
Redet sich St. Pauli die Pleiten schön?
Trainer Alexander Blessin (51) analysierte durchaus kritisch: „Die ersten dreizehn Minuten haben wir es ganz ordentlich gemacht. Wenn man dann durch einen Standard zurückliegt, wird es schwierig – vor allem, wenn man auf die Kopfballstärke hingewiesen hat. Dann haben wir den Faden verloren, haben viele Räume zugelassen. Dadurch ist das zweite Tor gefallen.“
Interessante TechnikGladbach trifft per Knie-Knaller
Zur zweiten Halbzeit sagte der Coach, dass sie „sehr, sehr gut war“ von seiner Mannschaft. „Da waren wir wesentlich klarer und kompakter. Gladbach hat das gut verwaltet. Aber da waren noch mal drei, vier Chancen da. Wenn wir da noch einen machen, wird es noch mal eng.“
Wäre so gewesen, aber tatsächlich hat Gladbach die Räume nach der Pause auch bewusst angeboten, wollte den Platz für Konter nutzen. Ja, St. Pauli wurde in den letzten Minuten noch ein paar Mal gefährlich, aber die letzte Konsequenz, um dann auch wirklich ein Tor zu machen, fehlte einfach.
Kapitän Jackson Irvine (31) wehrt sich jedenfalls vehement dagegen, dass es die schlechteste Saisonleistung gewesen sein könnte: „Auf keinen Fall. Unsere ersten drei Spiele waren eher verschwendet, wenn man das mit heute vergleicht. Das war schon in Ordnung. Nur defensiv waren wir nicht gut genug.“
Stürmer Johannes Eggestein (26): „Wir haben ganz gute Ansätze gezeigt, aber nach vorn war es zu wenig. Wir haben mit zwei nicht so guten Aktionen das Spiel aus der Hand gegeben. Insgesamt hat Gladbach es in der ersten Halbzeit gut mit dem Ball gemacht, wir haben das Spiel dann in der zweiten Halbzeit mehr dominiert und hätten eine Chance nutzen können.“
Schlussendlich bleibt: Was schlecht läuft – wie die fehlende Offensiv-Kraft – sollte deutlich benannt werden. Intern wird's sicher auch entsprechend kritisch aufgearbeitet werden in dieser wichtigen Woche vor dem Kiel-Spiel.
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