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Obwohl Raphael Duarte erst 29 Jahre jung ist, hat der Werder-Co-Trainer schon einiges erlebt. In seinem Heimatland Luxemburg war er mit 22 bereits Chefcoach, an der Seite von Horst Steffen (56) hat er auf dem Trainingsplatz und in der Spielvorbereitung klar den Hut auf.
Sollte es mit der Trainer-Laufbahn irgendwann nicht mehr klappen, wäre eine Zweit-Karriere als Dolmetscher vermutlich schon gesichert. Der Luxemburger beherrscht nämlich fünf Sprachen fließend, eine sechste in Ansätzen.
„Ich spreche Luxemburgisch, Deutsch, Portugiesisch, Englisch, Französisch und ein bisschen Spanisch. Gelernt habe ich Deutsch, Französisch und Englisch in der Schule. Portugiesisch ist meine Muttersprache“, sagt der Co-Trainer von Steffen.
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Werders Co-Trainer ist ein Sprach-Genie
Diese Mehrsprachigkeit erleichtert Duarte nicht nur den Alltag, sondern auch den Umgang mit ausländischen Spielern. „Bei Einzelgesprächen, auf dem Trainingsplatz und in der Analyse ist es eine große Hilfe, so viele Sprachen zu beherrschen“, betont er.
Seit Februar 2022 arbeitet Duarte eng mit Cheftrainer Steffen zusammen. Gemeinsam schafften sie in Elversberg den Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga-Relegation.
„Wir verstehen uns sehr gut. Horst hat jemanden gesucht, der es ihm erlaubt, auch mal in die Beobachterrolle zu rutschen. Wir ergänzen uns sehr gut“, erklärt Duarte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinem Chef. Der Assistenz-Coach schwärmt: „Ich respektiere Horst enorm. Er ist schon eine Art Mentor für mich. Er gibt mir viel Verantwortung, ich lerne aber immer wieder von ihm. Bezüglich seiner menschlichen Art können wir uns alle eine Scheibe abschneiden.“
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