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„Ich bin Fußballer, und was ich am meisten liebe, ist auf dem Platz zu stehen und zu spielen. Als ich hierherkam, wollte ich nur die Freude am Leben und das Vergnügen, wieder auf dem Platz zu stehen, wiederentdecken.“
Eine von Anfang an verkorkste Saison nahm für Naby Keïta (30) doch noch ein positives Ende! Der seit Winter von Werder an Ferencvaros Budapest verliehene Mittelfeldmann wurde mit seinem Team ungarischer Meister.
„Damit können wir uns für die Champions League qualifizieren. Ich freue mich sehr für den Verein und die Fans“, sagt Keïta zu BILD. „Der Fußball besteht wie das Leben aus Höhen und Tiefen. Zu Beginn der Saison war ich traurig und unglücklich in Bremen, aber jetzt bin ich glücklich und habe wieder Spaß. Und das ist das Wichtigste.“
Das Training zahlt sich aus: Sport-Star zeigt ihr krasses Sixpack
Keïta und Ferencvaros gehören zu den Meistern der Nationen auf den Rängen 16 bis 24 der UEFA-Fünfjahreswertung. Damit muss das Team erst in Qualifikationsrunde 2 einsteigen und kann sich mit Erfolgen in Hin- und Rückspiel einen Platz in den Play-offs (zehn Teams) sichern. Die fünf Sieger stehen dann in der Ligaphase der Königsklasse.
Für Ferencvaros machte der Guineer zehn Spiele, stand siebenmal in der Startelf. In der Bundesliga stand Keïta, der nach einem Streik vor dem Spiel gegen Leverkusen im April 2024 suspendiert wurde, nur fünfmal auf dem Platz.
„Für mich war es wichtig zu zeigen, dass ich noch hungrig bin. Seit sechs Monaten trainiere ich regelmäßig und habe ein Spiel nach dem anderen bestritten. Körperlich fühle ich mich sehr gut“, so der Profi. Kontakt zu den Bremer Verantwortlichen hat er persönlich nicht. „Ich bin nicht derjenige, der mit dem Verein spricht. Es gibt ein Team, das dafür zuständig ist.“
Wie geht es mit dem früheren Liverpool-Star (Werder-Vertrag bis 2026) weiter?
„Ich habe noch sechs Monate (Leihe bis Ende 2025, d. Red.) bei Ferencvaros vor mir. Alle hier haben mich herzlich aufgenommen, und ich möchte alles geben, um dem Verein zu helfen, sich für die Champions League zu qualifizieren. Wir werden sehen, was im Winter passiert. Ich denke, es ist noch zu früh, um darüber zu sprechen.“
Dass Keïta und Werder noch mal zusammenfinden, ist allerdings sehr unwahrscheinlich. Auf der Mitgliederversammlung im November hatte Geschäftsführer Clemens Fritz (44) gesagt: „Wer nicht mit seinen Mitspielern in den Werder-Bus steigt, wird auch nicht mehr das Werder-Trikot im Weserstadion tragen.“ Der Grundsatz dürfte an der Weser weiter Bestand haben.
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Apsny News


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