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Als er in der 73. Minute seine Rückennummer aufleuchten sah, hielt er kurz inne. Dann trabte Livan Burcu gleich zur Torauslinie und verzichtete auf die übliche Wechselprozedur an der Mittellinie.
Der Stürmer des 1. FC Magdeburg war mit seiner Auswechslung beim 0:0 in Hannover unzufrieden, wollte unbedingt weiterspielen. Ein Tritt gegen die Werbebande verdeutlichte die Gefühlswelt des türkischen Nachwuchsnationalspielers.
Burcus Wut ist nicht neu. Bereits in der Hinrunde beim 0:0 zu Hause gegen Ulm entlud sich seine Enttäuschung an der Bande. Jetzt der nächste Gefühlsausbruch.
Wie reagierte der FCM-Trainer?
Absurde Slapstick-Szene: Magdeburg klaut sich selbst den Ball
Burcus Emotionen sind für Christian Titz nicht neu. Er kennt seinen Offensivmann, lobt dessen selbstbewusste Einstellung immer wieder.
Titz über die Situation in Hannover: „Ich nehme es gelassen. Wir mussten ihn herausholen. Er konnte in den letzten drei Wochen nicht richtig trainieren. Zudem bekam er auch schon einen Krampf. Livan ist ein total ehrgeiziger Junge, der immer weiterspielen will. Aber wir haben eine ausgewogene Kaderbreite, sodass die Jungs hintendran auch spielen können.“
Livan Burcu klatscht mit Titz ab
Burcu selbst setzte sich nach seiner Auswechslung auf die Bank, nach einigen Minuten der Beruhigung klatschte er dann mit dem Trainer etwas später ab…
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Apsny News


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