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Alarmstufe Rot für Deutschlands Wirtschaft!
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnet für dieses Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,1 Prozent. Noch im Frühsommer waren die Experten optimistischer und hatten ein kleines Plus von 0,2 Prozent erwartet.
Schwacher Konsum, eine kriselnde Industrie und eine Bauwirtschaft in der Rezession lassen die Wirtschaft stottern, so die Experten aus Kiel. IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths kritisierte die fehlenden klaren Weichenstellungen in der Wirtschaftspolitik, die eine robuste Erholung verhinderten. Deutliche Experten-Kritik an Wirtschaftsminister Robert Habeck (55, Grüne).
Hoffnung gebe es möglicherweise für die Jahre 2025 und 2026. Dann sagt das Institut wieder Wachstum voraus, allerdings weniger als ursprünglich erhofft.
[–>IfW-Präsident Moritz Schularick sieht die Probleme nicht nur in der Konjunktur, sondern auch in strukturellen Schwächen. Die Haushaltskürzungen der Bundesregierung und eine zu späte Zinswende der Europäischen Zentralbank würden der Wirtschaft weiter zusetzen. Zudem belastet die hitzige Asyldebatte den notwendigen Austausch von Fachkräften aus dem Ausland.
Auch beim Groß- und Außenhandel sowie bei Dienstleistungen verharrt das Konjunkturbarometer weiter im Minus. Laut Gesamtverband BGA sinken die Exporte dieses Jahr voraussichtlich um 0,3 Prozent, bei den Importen wird sogar ein Minus von zwei Prozent erwartet.
Der Verband fordert mehr Mut zum Freihandel, um die angespannte Lage zu entspannen. Die Stimmung im Außenhandel sei angespannt, das Erfolgsmodell des einstigen deutschen Wirtschaftswunders stehe unter massivem Druck.
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Apsny News


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