[ad_1]
Berlin – Der Streit über den Umgang der Wirtschaft mit der AfD spitzt sich weiter zu. Jetzt schalten sich auch hochrangige Vertreter von SPD und Grünen in die Debatte ein – und kritisieren den Kurs der Familienunternehmer scharf.
Katharina Dröge (41), Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, zu BILD: „Demokratie und ein offenes Wirtschaftsmodell sind die Grundlage unseres Wohlstands. Kein Unternehmen wird langfristig erfolgreich sein, wenn Rechtsextreme unser Land spalten und unser friedliches Zusammenleben gefährden.“
▶︎ Dass Unternehmen wie Rossmann klar Position beziehen und dem Verband der Familienunternehmer den Rücken kehren, ist für Dröge „ein wichtiges Signal“. Ihre Forderung an den Verband der Familienunternehmer: den „fatalen Kurs korrigieren und den Beschluss zur Zusammenarbeit mit der AfD zurücknehmen“. Für den Fall, dass der Verband dies nicht tue, fordert Dröge „die Mitgliedsunternehmen auf, dem Beispiel Rossmanns zu folgen“.
Kritik an der Entscheidung des Verbandes kommt auch aus der SPD: Esra Limbacher, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, sagt zu BILD: „Die AfD ist eine wirtschaftsfeindliche Partei voller Putin-Freunde. Sie stellt sich damit frontal gegen die Grundlagen unseres Wohlstands. Wer glaubt, man könne die AfD ‚stellen‘, indem man sie zum Häppchenessen bei parlamentarischen Abenden einlädt, der irrt gewaltig.“
Für Esra Limbacher (36), Vize der SPD-Bundestagsfraktion, sind Gespräche von Wirtschaftsverbänden mit der AfD ein Irrweg
Auslöser der Debatte war der Verband „Die Familienunternehmer“. Die Interessengemeinschaft mit rund 6500 Mitgliedern hatte angekündigt, künftig auch mit Vertretern der Rechtsaußen-Partei sprechen zu wollen. Verbandschefin Marie-Christine Ostermann (47) begründete das damit, dass die Ausgrenzung der AfD „nicht von Erfolg gekrönt“ gewesen sei und man deshalb „diese Brandmauer im Sinne eines totalen Kontaktverbotes“ aufhebe.
Rossmann kündigte Mitgliedschaft im Verband
Mit seinem neuen Kurs löste der Verband der Familienunternehmer auch eine heftige Debatte unter seinen Mitgliedern aus. Wie die „Lebensmittelzeitung“ meldete, hat die Drogeriemarktkette Rossmann ihre Mitgliedschaft gekündigt. Zuvor hatte die Deutsche Bank den Familienunternehmern bereits die Nutzung ihrer Berliner Räume für eine Veranstaltung im kommenden Jahr untersagt.
Neben der Kritik erklärten einige Verbände aber auch, dass man Gesprächen mit der AfD nicht grundsätzlich ausweichen wolle. So sagte Dr. Friedemann Berg (54) vom „Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks“ zu BILD, man gehe zwar nicht aktiv auf die Partei zu, „wenn die AfD aber anfragt oder um ein Gespräch bittet, gebietet der Respekt vor dem Abgeordnetenamt, mit der AfD zu sprechen.“
[ad_2]
Apsny News


Für 2,5 Milliarden Euro: Neue Bundeswehr-Hubschrauber haben großes Manko | Politik
Bayer Leverkusen: Zoff zwischen Bayer 04 und VfB Stuttgart: Das neue Gift-Duell der Bundesliga | Sport
James Talarico: „Wir werden Texas zurückerobern“ – Trumps neuer Gegner | Politik
Bundesliga heute: So sehen Sie Bayern – Dortmund live im TV | Sport
Melania flehte Trump an: „Um Himmels willen, hör auf zu tanzen!“ | Politik
Hyrox: Fitness-Star Cole Learn war früher obdachlos | Sport
Russland sei „bereit“: Putin droht Europa mit Krieg! | Politik