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Nur Stunden nach dem blutigen Anschlag in der russischen Hauptstadt (mehr als 60 Tote) bekennen sich die möglichen Täter: Die Dschihadistenmiliz ISIS hat bei Telegram verkündet, Drahtzieher hinter dem brutalen Verbrechen zu sein.
Die Gruppe schrieb am Freitag, ISIS-Kämpfer hätten „eine große Zusammenkunft … am Rande der russischen Hauptstadt Moskau“ angegriffen. In der Erklärung hieß es weiter, die Angreifer hätten sich „in ihre Stützpunkte zurückgezogen“. Die russische Nationalgarde erklärte, sie sei am Tatort und fahnde nach den Tätern.
Der Terrorexperte Peter Neumann vom King’s College in London hält das ISIS-Bekennerschreiben für echt. „Die Bekennernachricht lief über alle offiziellen IS-Kanäle. Ich und meine Kollegen können das 100%ig bestätigen“, schrieb Neumann auf X (vormals Twitter). Dass ISIS den Anschlag für sich reklamiert, ohne tatsächlich dahinterzustecken, hält Neumann für sehr unwahrscheinlich, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Vorher verdächtigten Kreml-Politiker die Ukraine: So drohte etwa der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew bei Telegram, Moskau werde die ukrainische Führung töten, falls sich herausstellen sollte, dass sie in den Angriff verwickelt sei.
Kiew reagierte schnell: Vertreter weisen den Verdacht einer ukrainischen Verwicklung zurück.
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▶︎ „Die Ukraine steht in absolut keiner Beziehung zu den Vorgängen“, betonte Mychajlo Podoljak, Berater von Präsidentenbürochef Andrij Jermak, in einer Videobotschaft bei Telegram am Freitag.
Sein Land stehe mit Russland und der russischen Armee in einem Krieg und werde diese mit „entschiedenen Offensivhandlungen“ zerschlagen. Gleichzeitig hob er hervor: „Die Ukraine hat im Unterschied zur Russischen Föderation niemals terroristische Methoden der Kriegsführung, Terrorismus als solchen angewandt.“
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Apsny News


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