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In Paris drehte sie sich um sich selbst, mal auf dem Kopf, mal liegend auf dem Boden. Dreht sich die Welt jetzt bald um Sie?
Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris sorgte Rachael Gunn (36) als Raygun für Aufsehen. Mit verschiedenen Känguru-Moves tanzte sie über die Fläche, erhielt dafür aber null Punkte. Die Australierin wurde bei der Breaking-Premiere schlechteste der 16 Teilnehmerin. Aber auch zum Internet-Hit. Und jetzt auch Millionärin?
Nach Gaga-Auftritt bei OlympiaBreakdancerin tanzt schon wieder
Marketing- und PR-Experte Max Markson zur „Daily Mail Australia“: „Sie wird internationale Angebote von Sportschuhmarken wie Adidas oder Puma, von Lebensmittelunternehmen wie McDonald‘s oder KFC und von Elektroautoherstellern wie BYD bekommen, und sie wird einen Telefonanbieter wie Telstra, Optus oder Vodafone bekommen.“
Weiter: „Es wird auch andere internationale Unternehmen geben, die sie haben wollen.“
Rachael Gunn ist australische Kulturwissenschaftlerin, in ihren Arbeiten fokussiert sie sich auf die Hip-Hop-Kultur und Breakdancing. Macht sie jetzt trotz des sportlichen Misserfolgs (0:54 nach drei Wettbewerben) jetzt dennoch Millionen? Ein Sieg in Paris hätte das wohl garantiert.
Ex-Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff zur „tz“ über einen Olympia-Erfolg: „Aus Marketingsicht hat eine Goldmedaille für die Athleten einen hohen Wert. Die Olympischen Spiele sorgen für eine hohe Wahrnehmung der Gewinner bei den Zuschauern. Der Wert hängt natürlich stark von der Popularität der Sportart und dem Bekanntheitsgrad des Athleten ab. Top-Athleten in populären Sportarten wie Leichtathletik oder Schwimmen können Millionenbeträge durch Werbeverträge und Sponsoring verdienen, vor allem wenn sie international wahrgenommen werden. Sportler wie Usain Bolt und Michael Phelps haben nach ihren Olympiasiegen beträchtliche Summen durch Sponsoring und Werbeverträge erzielt.“
Und: „Der Schlüssel liegt darin, den Moment des Erfolgs zu nutzen und kontinuierlich in der Öffentlichkeit präsent zu bleiben, um die Aufmerksamkeit und das Interesse aufrechtzuerhalten. Dabei ist auch eine starke Präsenz in den sozialen Medien und ein Storytelling heute unerlässlich.“ Bei Instagram hat die Breakdancerin 137.000 Follower.
Nach ihrem Auftritt in Paris erklärte Gunn: „Alle meine Bewegungen sind Originale. Kreativität ist mir sehr wichtig und deshalb versuche ich, da draußen meine Kunst zu zeigen. Manchmal spricht es die Jury an, manchmal nicht. Ich mache mein Ding, und es ist Kunst. Darum geht es.“
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