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Eigentlich sollte es um die Wirtschaft gehen, doch plötzlich wird US-Vizepräsidentin und Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris (59) ganz persönlich.
Harris will im Herbst Präsidentin werden, aktuell macht sie landesweit Wahlkampf. Am Freitagabend stellte Harris vor tausenden Anhängern in Raleigh (US-Bundesstaat North Carolina) ihr Wirtschaftsprogramm vor, verknüpfte es mit ihrer Kindheit und Jugend.
Sie erzählte von ihrem eigenen Aufwachsen in bescheidenen Umständen („Ich bin in einer Mittelschicht-Familie groß geworden“).
Ihre Mutter habe mehr als zehn Jahre lang gespart, um sich ein Haus kaufen zu können. Sie, damals ein Teenager, erinnerte sie sich an den Moment: „Ich weiß noch so genau, wie aufgeregt sie war!“ Dass „Mami-Mami“ so glücklich gewesen sei, „steigert auch unsere Begeisterung“, so Harris.
Harris wuchs nach eigener Aussage in einem Mittelschicht-Haushalt auf: Links als Baby im Arm ihrer Mutter Shyamala Gopalan, rechts hält sie ihr Vater Donald Harris. Beide waren Wissenschaftler
Während ihres Studiums arbeitete sie bei McDonald’s für ein wenig „Geld an der Seite“. Aber sie wusste, dass viele mit dem Lohn und Geld aus weiteren Jobs über die Runde kommen mussten.„Und das alles wird härter, wenn die Lebenshaltungskosten steigen“, spannte sie den Bogen in die Gegenwart.
Harris präsentierte jetzt ein ökonomisches Programm voller Anreize:
▶︎ Wegen der beanstandeten Profitsucht von Firmen soll es Preisüberwachungen geben.
▶︎ Sie schlug Hilfestellungen bei der Anzahlung bei Immobilienkäufen vor. Niedrigverdiener sollen einen Zuschuss von 25 000 Dollar erhalten.
▶︎ Sie regte teils dramatische Steuererleichterungen für Familien an, sowie die Senkung der Kosten bei Krankenversicherungen und Medikamenten.
Harris pries zunächst zwar das Comeback der US-Wirtschaft nach der Covid-Pandemie, die nun die „stärkste der Welt“ sei. Sie versprach eine „Ökonomie der Möglichkeiten“. Trump hingegen wolle Steuern für Firmen und Reiche senken und den Bürgern eine nationale Verkaufssteuer aufbrummen, die alles verteuern würde, argumentierte die Demokratin.
Mit 45 Prozent trauen mehr Amerikaner ihrem Konkurrenten Donald Trump (78) bei Wirtschaftsfragen als Harris (38 Prozent).
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Apsny News


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