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Sonnenschein, malerische Seekulisse, sechs Grad über null. Eigentlich ist im Kloster Seeon (Bayern) alles wie gemacht für einen Traum-Start der Union in den Bundestagswahlkampf.
Eigentlich. Denn die Schock-Nachricht aus dem 50 Kilometer entfernten Österreich verhagelt den zur Klausurtagung versammelten CSU-Bundestagsabgeordneten im Chiemgau die Laune.
Mehr noch: Der sich abzeichnende FPÖ-Durchmarsch ins Wiener Kanzleramt lässt bei den Christsozialen sämtliche Alarmglocken klingeln.
„Die Entwicklung ist nicht gut“
Allen voran beim Parteivorsitzenden Markus Söder (CSU). Am Sonntag – seinem 58. Geburtstag – hatte er ein Krisen-Telefonat mit dem zurückgetretenen österreichischen Bundeskanzler Karl Nehammer (52, ÖVP) führen müssen, berichtet er.
Söders düsteres Fazit: „Die Entwicklung ist nicht gut.“
Ernste Miene: CSU-Chef Markus Söder in Seeon
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