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Teheran/Tel Aviv – Israel greift tief im Iran an und trifft das Mullah-Regime hart: Kampfjets bombardieren Atomanlagen, führende Generäle des Irans werden ausgeschaltet. Die israelische Operation fand im Herzen der Macht der Mullahs statt: in Teheran. Rund 200 Flugzeuge waren daran beteiligt, die Militärs der Mullahs auszuschalten.
Der Gegenangriff des Iran ließ nicht lange auf sich warten. Als Vergeltung hatte der Iran Israel mit mehreren Raketenwellen überzogen. Und schlägt auch verbal weiter um sich.
Die Welt blickt gespalten auf die Operation. Wer steht jetzt zu Israel – und wer nicht?
▶︎ Deutschland: Steht klar an der Seite Israels. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu ihn persönlich vor dem Luftangriff auf den Iran informiert habe. Merz sagte außerdem: „Wir bekräftigen, dass Israel das Recht hat, seine Existenz und die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen. Wir rufen beide Seiten auf, von Schritten abzusehen, die zu einer weiteren Eskalation führen.“
Außerdem kündigte Merz an, den Schutz jüdischer Einrichtungen in Deutschland verstärken zu wollen. Merz will sich eng mit Großbritanniens Premierminister Keir Starmer (62) und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron (47) abstimmen.
Damals noch Oppositionsführer: Kanzler Friedrich Merz (CDU, 69) und Israels Premierminister Netanjahu im Februar 2024
▶︎ EU: Vertreter der EU stellten sich nicht klar hinter den Angriff, bekräftigten aber das Selbstverteidigungsrecht des jüdischen Staates. Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen (66) schrieb auf X: „Israels Recht, sich selbst zu verteidigen und sein Volk zu schützen.“ Ähnlich äußerte sich auch die Außenbeauftragte Kaja Kallas (47).
▶︎ USA: Die USA unter Präsident Donald Trump (79) stehen klar an der Seite Israels. Trump lobte die Operation als „exzellent“. Er selbst habe dem Iran zuvor ein Ultimatum gestellt. Die USA waren zwar nicht am Angriff selbst beteiligt, gaben aber vorher grünes Licht.
▶︎ Russland, China, Türkei: Sie verurteilten den Angriff deutlich. Kreml-Herrscher Wladimir Putin (72) sprach von einem „illegalen und unprovozierten“ Akt und warf Israel vor, das Völkerrecht zu verletzen. Auch China stellte sich gegen Israel: Der chinesische UN-Botschafter sprach von einer klaren Verletzung iranischer Souveränität und forderte einen sofortigen Stopp der militärischen Handlungen. Wie üblich positionierte sich die Türkei besonders scharf gegen Israel: Präsident Recep Tayyip Erdoğan (71) bezeichnete den Angriff als „gesetzlos“ und sprach von „Banditentaten“, die die Region ins Chaos stürzen würden.
September 2020 vor dem Weißen Haus: US-Präsident Donald Trump (2. v. r.) gemeinsam mit Israels Premierminister Netanjahu (2. v. l.) sowie den Außenministern von Bahrein und den Vereinigten Arabischen Emiraten
▶︎ Israels Nachbarstaaten: Auch Staaten mit diplomatischen Beziehungen zu Israel – die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Jordanien und Ägypten – kritisierten den Angriff scharf, stellten die diplomatischen Beziehungen zu Israel aber nicht grundsätzlich infrage. Noch schärfer reagierten die Golf-Staaten ohne Beziehungen zu Israel: Saudi-Arabien, Katar, Irak etc.
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