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Berlin – Er hat tagelang überlegt, dann gab er den Befehl: US-Präsident Donald Trump hat seine Bomber und U-Boote geschickt, um die wichtigsten iranischen Atomanlagen anzugreifen. Mit bunkerbrechenden Bomben und Marschflugkörpern griffen die US-Streitkräfte in der Nacht auf Sonntag die größtenteils unterirdischen Anlagen in Fordo, Natans und Isfahan an.
▶︎ Einige Experten und auch der deutsche Außenminister hatten erklärt, dass Trump das Mullah-Regime nicht angreifen werde. Warum tat er es also doch? BILD nennt vier Gründe, warum der US-Präsident jetzt zuschlagen musste – und die Gelegenheit günstig wie nie war.
Mullahs wollten nicht ehrlich verhandeln: Obwohl das iranische Regime gegen Israels Angriffe nichts ausrichten konnte, zeigte sich die islamistische Diktatur nicht verhandlungsbereit. Die Forderung, die Uran-Anreicherung zu beenden und das ballistische Raketenprogramm einzustellen, wurden zurückgewiesen. Zudem erklärten die Mullahs, sie würden erst dann mit den USA über ihr Atomprogramm verhandeln, wenn Israel seine Angriffe einstelle. Das zeigte: Teheran wollte auf Zeit spielen.
Iran-Regime so schwach wie nie: Die Iraner konnten sich gegen die amerikanischen Bomber und Marschflugkörper nicht verteidigen. In einer beispiellos erfolgreichen Militär-Operation hatte Israel die Flugabwehr der Mullahs geschwächt, in weiten Teilen des Landes gar völlig ausgeschaltet. Damit war das Risiko von US-Verlusten während des Luftangriffs minimal. Ein iranischer Gegenangriff auf US-Truppen ist möglich, birgt für Teheran aber ein extrem hohes Risiko.
In einem Berg versteckt: die unterirdische Urananreicherungsanlage in Fordo (vor dem US-Angriff)
Irans Terror-Achse ist paralysiert: Die Mullahs hatten Terror-Organisationen und Milizen im Libanon, Syrien, Jemen, Irak und in Gaza aufgebaut, um einen israelischen oder amerikanischen Angriff auf das Atomprogramm zu verhindern. Sie sollten im Falle eines Angriffs losschlagen. Das Kalkül der Mullahs: Jerusalem und Washington würden sich aus Angst vor einem Flächenbrand nicht trauen, militärisch gegen Teheran vorzugehen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass z.B. die libanesische Hisbollah oder die jemenitischen Huthis sich doch noch in den Krieg einschalten. Bislang hielten sie still, nachdem sie von Israel massiv geschwächt wurden.
China und Russland schauten genau zu: Westliche Diplomaten sagten zu BILD, dass die Iran-Frage für Trump entscheidend sei – und zwar nicht nur wegen der Atom-Bedrohung durch Teheran. Sie war ein Test von Trumps Entschlossenheit: Hätte Trump gegen einen militärisch derart geschwächten Iran nicht zugeschlagen, wäre dies in Peking und Moskau als Signal der Schwäche verstanden worden. Dies hätte z.B. auch einen chinesischen Angriff auf Taiwan wahrscheinlicher gemacht und US-Verbündete an Trumps Beistandsbereitschaft zweifeln lassen.
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Apsny News


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