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Berlin – Zum 1. September verabschiedet er sich aus dem Parlament: Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck hat angekündigt, sich aus der Bundespolitik zurückzuziehen.
Er habe in „den Sommerferien intensiv nachgedacht“, schreibt Habeck seinen Parteifreunden in einer Chat-Nachricht (liegt BILD vor), „welche politische Kraft ich in den nächsten Jahren wo entfalten kann“.
Die Einsicht demnach: „dass mein Weg mich aus dem Bundestag herausführen muss“.
In der „taz“ wütet Habeck nun: „Dieses fetischhafte Wurstgefresse von Markus Söder ist ja keine Politik. Und es erfüllt dennoch einen Zweck. Es lenkt ab von den Gründen, die Menschen haben können, sich nicht gesehen und nicht mitgenommen zu fühlen.“ Rumms! Der einstige „Bündniskanzler“-Kandidat geht mit einer Schimpftirade ab. Eine Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz brachte Habeck zum Nachdenken über seinen Rückzug: „Als Friedrich Merz seine Regierungserklärung vor den Sommerferien gehalten hat, da hat er quasi meine Wahlkampfrede gehalten. Etwa: In Zeiten der Krisen muss man die Schuldenbremse lockern, um Verteidigung und Infrastruktur zu finanzieren. Ich saß im Plenum und habe geklatscht und gelacht. Das war in dem Moment irgendwie witzig.“ In einem Abschieds-Video auf Instagram legt Habeck nach: „Das Lachen war in Wahrheit auch ein Auslachen.“ Er habe aus einer Position des Zynismus, des Hohns und der Häme geklatscht und gelacht.Mehr zum Thema
Habeck: Habe Kanzler Merz ausgelacht


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