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Ein Spitzenpolitiker sollte tun, was er sagt – und sagen, was er meint. Mit beidem hat der Bundeskanzler immer wieder Probleme.
Friedrich Merz hat erneut versucht, ein Migrationsproblem anzusprechen. Aber er umschifft dabei das, was er eigentlich sagen will.
WEN konkret meint Merz denn, wenn er von „Problemen“ mit irregulärer Migration spricht, die sich im „Stadtbild“ zeigen würden? Probleme, die die Töchter im Land kennen würden? Sind es Männer, die sich illegal in Deutschland aufhalten, Frauen verachten, einschüchtern, angreifen?
Wenn ja, dann sollte Merz genau das auch sagen!
Doch wie will er im „Stadtbild“ erkennen und unterscheiden, wer Asylbewerber ist, wessen Asylantrag abgelehnt wurde – und wer einen deutschen Pass hat?
Ja, es gibt vieles im Zusammenhang mit Migration, das schiefläuft, woran man sich stören MUSS. Doch Merz bleibt vage statt präzise.
So lässt der Kanzler viel Raum für Spekulationen – und Vorurteile. Das ist schlecht für die Debatte und die Lösung von Problemen.
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Apsny News


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