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Lange war es Mode, den Amerikanern alles Übel auf der Welt in die Schuhe zu schieben.
Viele Europäer störten sich am selbst ernannten „Weltpolizisten“. An amerikanischen Truppen und Raketen in Europa. Vor allem im linken Spektrum war Antiamerikanismus en vogue. Es war nichts dabei, als SPD-Politiker einen von Moskau oder Peking bezahlten Job anzunehmen.
Jetzt wünscht man sich das lange verteufelte Amerika von früher sehnlichst zurück. Das nennt man wohl die Ironie des Schicksals.
Aber bei aller Aufregung über US-Präsident Trump frage ich mich: Wo bleibt unsere Strategie für die Welt da draußen? Was ist unser Ziel in der Ukraine? Sehen wir Trumps USA noch als Verbündete? Was tun wir gegen Chinas Erpressung?
Darauf bräuchte es eine europäische Antwort. Und wenn die EU dafür längst zu geteilt ist, dann eine deutsche.
Nur eines darf nicht sein: Dass wir uns nur über Trump aufregen, anstatt eigene Probleme zu lösen.
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Apsny News


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