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Berlin – Was essen die Deutschen Heiligabend am liebsten? Das Meinungsforschungsinstitut INSA hat für BILD 1001 Bürger befragt, was bei ihnen Leckeres auf den Tisch kommt.
Bei der Hauptmahlzeit am Heiligenabend geht es häufig um die Wurst: Kartoffelsalat mit Würstchen kommt bei 31 Prozent der Befragten auf den Tisch, deutlich dahinter folgen Raclette mit zwölf Prozent, Gans mit elf und Fisch mit zehn Prozent. Etwas ganz anderes, etwa eine Spezialität der Familie, wollen immerhin 33 Prozent der Befragten auftischen. Keine Angaben (oder noch keine konkreten Essenspläne): neun Prozent.
Interessantes Detail: Bei Unions- (39 %) und SPD-Wählern (37 %) landen am Heiligabend jeweils relativ mehrheitlich Würstchen mit Kartoffelsalat auf dem Esstisch. Wähler der Grünen (36 %) und der AfD (33 %) tischen jeweils mehrheitlich eine andere Mahlzeit auf, wobei nicht abgefragt wurde, welche kulinarische Köstlichkeit das im Konkreten bedeutet.
Alle anderen Wählergruppen sind zwischen Würstchen mit Kartoffelsalat (28 bis 35 %) und einem anderen Gericht (30 bis 37 %) gespalten. Die AfD hat mit 17 Prozent den stärksten Gänse-Anteil.
Auch wenn die Kirchen, wie hier der Berliner Dom, zur Weihnachtszeit immer noch recht gut gefüllt sind – nur rund jeder Vierte plant, zu Weihnachten einen Gottesdienst zu besuchen
Ein ebenso traditionelles Thema: Wer geht an Weihnachten eigentlich in die Kirche?
Im Dezember 2025 geht laut INSA-Befragung nur noch gut jeder Vierte (26 %) in die Kirche. Die deutliche Mehrheit (64 %) dagegen plant keinen Kirchenbesuch. Weitere zehn Prozent wissen es (noch) nicht oder wollen dazu keine Auskunft geben.
Bei allen Wählergruppen überwiegt der Anteil der Nicht-Kirchgänger über Weihnachten. Auffällig ist, dass mit 32,4 Prozent mehr SPD-Wähler in die Kirche gehen wollen als Wähler der Union mit 31,4 Prozent. Mit 39 Prozent stehen BSW-Wähler ganz weit vorn beim Kirchgang, es haben allerdings nur wenige Wähler dieser Partei an der Befragung teilgenommen.
Bei Linke- (78 %) und FDP-Wählern (76 %) fällt die Abneigung gegen den Gottesdienst zum Fest noch einmal (deutlich) höher aus als bei den restlichen Wählergruppen (55 bis 66 %).
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