Alexander Hoffmann im BILD-Interview: Rente mit 70? Söders Mann in Berlin sagt NEIN | Politik
Okundu
10 Ağustos 2025 - 8:18
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Berlin – 100 Tage Schwarz-Rot – und die Koalition zieht erste Bilanz. CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann spricht im Interview mit BILD über die anstehende Bürgergeld-Reform, gesteht Kommunikationsfehler bei der Stromsteuer ein und erklärt, warum es mit der CSU keine Rente mit 70 geben wird.
Das Gespräch mit Alexander Hoffmann haben wir am Donnerstag geführt, einen Tag bevor Merz mit seiner Israel-Wende so ziemlich alle gegen sich aufbrachte.
BILD: Wie ist Ihre Bilanz der ersten 100 Tage schwarz-rote Koalition?
ALEXANDER HOFFMANN: Es war ein starker Start. Wenn man sich mit den Menschen unterhält, ist die Stimmung im Land so, dass viele uns das nicht zugetraut hätten. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Gerade nach diesen zähen Jahren der Ampel. Wir haben in knapp drei Monaten die Migrationspolitik komplett neu ausgerichtet. Wir haben Wirtschaftsinstrumente auf den Weg gebracht, wie den Wirtschaftsbooster, die
Alexander Hoffmann (50) sitzt seit 2013 im Bundestag und ist seit Mai CSU-Landesgruppenchef
Foto: Ralf Günther/BILD
Mütterrente kommt – die Stimmung hellt sich auf.
Und was lief schlecht?
Hoffmann: Es ist immer gut, wenn man schaut, wo man besser werden kann. Das ist auch eine Frage, die uns jetzt über die Sommerpause beschäftigt. Beim Bereich Kommunikation können wir einiges noch besser machen. Nehmen wir das Beispiel Stromsteuer. Ich glaube, da muss man selbstkritisch sagen: Wir haben einfach versäumt, über das zu reden, was wir geschafft haben, und nur darüber geredet, was uns nicht gelungen ist.
Ist es gut, dass es jetzt eine Sommerpause gibt, wo alles auf Reset gesetzt wird und man danach noch einmal neu anfängt?
(…) Es ist jetzt gut, wenn wir alle den Sommer mal nutzen, um einfach ein bisschen runterzukühlen.
CSU-Chef Markus Söder (58) posiert mit Alexander Hoffmann nach dessen Wahl zum neuen Landesgruppenchef. Rechts auf dem Foto: Reinhard Brandl (48), er ist der neue Parlamentarische Geschäftsführer der CSU
Foto: Markus_Soeder/X
Im Herbst stehen unter anderem die Bürgergeldreformen an. Was erwarten Sie?
Der Herbst wird komplett über der Überschrift stehen: Sozialstaatreformen für dieses Land. Wir sind auch angetreten für Haushalts- und für Staatskonsolidierung, da ist das Bürgergeld natürlich ein zentrales Thema. Es muss strukturell neu aufgebaut werden. Wir brauchen eine Grundsicherung der neuen Generation. Nur mit Austausch des Namens ist das nicht zu machen.
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