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Brüssel – Die NATO-Staaten wollen kräftig gegen Putin aufrüsten. 100 Milliarden Euro extra pro Jahr will allein Deutschland über Schulden in die Verteidigung stecken. Fregatten, Panzer, Raketen. Doch es fehlt eine gemeinsame europäische Drohne. Die fordert der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) am Dienstag bei einem Besuch im NATO-Hauptquartier: „Wir brauchen einen Booster für die Euro-Drohne.“
Die Ukrainer kämpfen im russischen Angriffskrieg gegen Putins Truppen mit Drohnen. Schwere, teure russische Kriegsmaschinerie geht in die Luft – durch den Einsatz der unbemannten Fluggeräte. Doch Deutschland setzt derzeit auf herkömmliche Kriegsmaschinen.
Boris Rhein sagt bei seinem Besuch bei der Vize-NATO-Chefin Radmila Šekerinska: „Die jahrelange Debatte um bewaffnete Drohnen hat viel Zeit gekostet und Europa zurückgeworfen. Die USA und China haben in der Zwischenzeit ihre Hausaufgaben gemacht und liegen deutlich vorne bei dieser kriegsentscheidenden Waffe.“
Rückblick: Bereits vor sieben Jahren haben sich Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien auf ein gemeinsames Drohnensystem geeinigt. Doch das war vom dem russischen Angriffskrieg, der seit drei Jahren zeigt, wie entscheidend Drohnen auf dem Schlachtfeld sind.
Rhein sagt, dass die Zeit der Komfortzonen vorbei ist: „Wir können uns nicht länger wegducken vor den Realitäten in der Welt. Moderne Kampfdrohnen sind entscheidend für die Kriegsführung der Zukunft.“ Deshalb fordert Rhein von Bundeskanzler Friedrich Merz (69, CDU), dass die „neue Bundesregierung das Thema gemeinsam mit ihren europäischen Partnern forcieren und die Kampfdrohne der Zukunft entwickeln muss.“
Der hessische Ministerpräsident hat sich mit Šekerinska auch über den Ukraine-Krieg ausgetauscht. Für den CDU-Politiker steht fest, „dass Ukraine und der Westen aus einer Position der Stärke in mögliche Friedensverhandlungen mit Russland gehen müssen.“
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Apsny News


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