EM 2024: Drama um Ungarn-Star Varga – seine Freundin meldet sich aus der Klinik | Sport

24.06.2024 - Pazartesi 18:50

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Mehr gute Nachrichten nach dem großen EM-Schock.

Im Spiel zwischen Ungarn und Schottland (1:0) prallte Stürmer Barnabás Varga (29) mit Schottland-Keeper Angus Gunn (28) zusammen. Varga bekam den Ellbogen von Gunn ans Kinn, stürzte offenbar bewusstlos zu Boden.

Nach minutenlanger Behandlung wird Varga vom Feld getragen, kommt ins Krankenhaus.

Von dort schickte Vargas Freundin Laura Skrapits jetzt ein Update. In ihrer Instagram-Story postet sie ein Foto, darauf zu sehen: Varga liegt im Krankenhausbett, sie hält seine Hand, in der noch eine Kanüle steckt. Im Hintergrund kann man Vargas gepunktetes Krankenhaushemd erkennen.

Dazu schreibt Skrapits: „Vielen Dank für die freundlichen und unterstützenden Nachrichten. Barni hat die Operation gut überstanden. Er wird sich jetzt ausruhen, aber er wird wieder gesund!“

Schöne Nachrichten!

Das postete die Varga-Freundin am Montag in ihrer Instagram-Story

Das postete die Varga-Freundin am Montag in ihrer Instagram-Story

Foto: instagram/varga.barnabas_

Vor allem, weil Freundin Skrapits das Spiel im Stadion verfolgte. Sie bekam die dramatischen Szenen live mit.

Bei dem heftigen Zusammenprall brach sich Varga (spielt bei Ungarn-Klub Ferencváros) Wangenknochenbruch zu. Er musste operiert werden, die EM ist für den Stürmer beendet.

Drama um Ungarn-StarVon Tüchern umhüllt vom Platz getragen

Quelle: Magenta TV

Nach dem Unfall erhob der ungarische Fußballverband schwere Vorwürfe gegen die Uefa. Ungarn-Kapitän Dominik Szoboszlai (25/Liverpool) klagte etwa: „Ich hab keine Ahnung, was mit dem Protokoll ist, ob die Leute nicht auf den Platz laufen dürfen, wenn wir Hilfe brauchen.“

Nach Szoboszlais Auffassung brauchten die Sanitäter zu lange, um Varga zu behandeln. Der Ex-Leipziger packte selbst mit an, brachte die Trage im Sprinttempo in den schottischen Strafraum.

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Die Uefa hat die Vorwürfe mittlerweile zurückgewiesen, in einem Statement heißt es: „Wir möchten klarstellen, dass der Mannschaftsarzt innerhalb von 15 Sekunden nach dem Vorfall eingegriffen hat. Es gab keine Verzögerung bei der Behandlung des Spielers.“

Zum Glück ist diese Szene noch einmal glimpflich ausgegangen.

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