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Er legt den Finger in die Wunde!
Mit vier Pleiten in vier Pflichtpartien hat der 1. FC Nürnberg einen Horror-Start hingelegt. Trainer Miroslav Klose (47) und Sport-Boss Joti Chatzialexiou (49) stehen längst in der Kritik. Spielmacher Julian Justvan (27) spricht jetzt deutlich an, woran es auch bei der Mannschaft hapert.
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► Schläfrigkeit! In Illertissen (8:9 n.E.) und Münster (1:2) verpennte der Club die erste Halbzeit komplett, lag jeweils 0:2 zurück. Justvan: „Wir haben jetzt oft genug schon die erste Halbzeit verschlafen. Wir müssen wieder da hinkommen, dass wir erzwingen, solche Spiele zu gewinnen. Das geht nur über eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten und von Anfang an.“
► Bequemlichkeit! Auffällig auch: In beiden Spielen zeigte der Club in der zweiten Halbzeit und mit neuem System (Vierer- statt Dreierkette) eine deutliche Leistungssteigerung. Offenbar braucht diese Mannschaft einen gewissen Druck. Justvan: „Wenn wir müssen, dann sind wir gut. Das ist das Problem. Doch wir müssen von Anfang an und nicht erst nach Rückstand oder in der zweiten Halbzeit.“
► Mangelnde Kommunikation! In Münster passte die Abstimmung nicht nur zwischen Justvan und Ondrej Karafiat (30) vorm 0:1 nicht. Der Ex-Hoffenheimer (kam 2024 für eine Mio.): „Das war ein Missverständnis, aber die Kommunikation ist auch so ein Thema, bei dem wir unsere Probleme haben. Wir müssen allgemein viel mehr reden auf dem Platz – nicht nur zwei, drei Spieler, sondern alle elf. Unser System und Spiel sind manchmal etwas kompliziert und da braucht man einfach jeden Einzelnen.“
Klar ist: Bis zum Paderborn-Spiel am Freitag (18.30 Uhr) muss auch die Mängelliste der Mannschaft abgearbeitet werden! Justvan: „Wenn du so in die Saison startest, brauchst du dich auch nicht wundern, wenn’s unangenehm wird. Da kann man jeden einzelnen Fan verstehen.“
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