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Brest (Frankreich) – Drohnenalarm über einem hochsensiblen Militärstützpunkt der französischen Nuklearstreitkräfte! In der Nacht zu Freitag wurden mehrere unbekannte Flugobjekte über dem streng bewachten Atom-U-Boot-Stützpunkt „Île Longue“ bei Brest entdeckt. Dort liegen die vier U-Boote, die wesentlich für Frankreichs nukleare Abschreckung verantwortlich sind. Mindestens eines der U-Boote ist laufend auf See.
Laut der französischen Gendarmerie wurden sofort „Maßnahmen zur Drohnenabwehr“ eingeleitet. Marine-Infanteristen gaben mehrere Abwehrschüsse ab. Ob eines der Fluggeräte getroffen wurde, ist bisher unklar. Eine strafrechtliche Untersuchung wurde eingeleitet, der Betrieb des Stützpunkts laufe aber regulär weiter.
▶ Am Freitagabend erklärte die Staatsanwaltschaft Brest, man habe „keine Verbindung zu ausländischer Einmischung“ festgestellt.
Bereits Mitte November waren Drohnen über der Halbinsel Crozon gemeldet worden, die schmale Landzunge der Île Longue gehört zu diesem zerklüfteten Gebiet. Französische Medien berichten, dass die Region schon vor Jahren immer wieder Ziel verdächtiger Überflüge war – lange vor dem Beginn des Ukraine-Kriegs.
▶ Pikant: Der Stützpunkt gilt als besonders geschützt: 120 Gendarmen und Marine-Infanteristen sichern das Gelände, auf dem die nuklear angetriebenen U-Boote mit ihren ballistischen Raketen gewartet werden.
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Apsny News


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