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Grüne-Chefin wegen Baerbock auf dem Lanz-Grill: Anmaßend! Übergriffig! Hybris! | Politik
27.03.2025 - Perşembe 02:30
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Ende mit Schrecken! Grüne-Chefin Franziska Brantner hat kurz vor Schluss der Talkshow von Markus Lanz (56) plötzlich und unerwartet ihr Waterloo erlebt.
Ihr Verhängnis: Eine überraschende Nachfrage von Lanz zu der höchst umstrittenen Aktion von Auslauf-Außenministerin Annalena Baerbock (44, Grüne), die einer hoch angesehenen Berufsdiplomatin den fest versprochenen Spitzen-Job bei der UN-Generalversammlung in New York im letzten Moment vor der Nase wegschnappte.
Baerbock wollte zunächst an den Fraktions-Vorsitz
Lanz zu Brantner: „Wie finden Sie diesen Vorgang? Dass da jemand ist, der nicht mehr als Außenministerin tätig sein wird, dann versucht, an den Fraktions-Vorsitz zu kommen? Dann wird das über Medien kommuniziert…“
Dann hätte sich das Blatt gewendet, so Lanz weiter: „Frau Haßelmann (Co-Fraktionschefin der Grünen, d.Red.) sagt, nö, das geht so eigentlich nicht. Dann versucht Frau Baerbock, Landesverbände zu organisieren und stellt fest, ach so, so viel Unterstützung gibt es da eigentlich gar nicht…“
Clou der Story, so Lanz: „Dann schreibt man einen Brief und sagt, ich ziehe mich jetzt zurück, weil, ich möchte mehr Zeit für die Familie haben. Und wenig später bootet man dann eine Diplomatin aus, Helga Schmidt, von der alle sagen, das ist die Frau, die das Geschäft so beherrscht wie kaum eine andere.“
Lanz nimmt Brantner wegen der Außenministerin ins Visier – Deniz Yücel, Michael Bröcker und Guido Steinberg lauschen gespannt
Seine Frage: „Sie (Helga Schmidt, die Red.) hatte schon eine Wohnung in New York gefunden, und dann kommt plötzlich eine andere Frau, die sich die feministische Außenpolitik auf die Fahne geschrieben hat, und sagt: Mach ich jetzt, du bist raus. Wie finden Sie so einen Vorgang?“
Brantner nach kurzem Schlucken: „Wir haben in den Vereinten Nationen gerade eine sehr schwierige, herausfordernde Situation. Putin, Xi Jinping... Annalena Baerbock hat sich sehr stark für die Vereinten Nationen eingesetzt.“
Lanz kritisch: „Gibt es auch Länder, die sie beleidigt hat? Und ist das ein Problem, wenn man z.B. Xi Jinping einen Diktator genannt hat? Und auch anderen ständig mit der moralischen Keule kommt?“
Brantner: „Sie hat die Werte der Vereinten Nationen, der Menschenrechts-Deklaration, vertreten und dabei natürlich eine Klarheit gehabt…“
Michael Bröcker: „Anmaßend und übergriffig“
„Table.Media“-Chef Michael Bröcker (48): „Schade, Frau Brantner. Sie hätten jetzt die Chance gehabt, das Thema Glaubwürdigkeit auch in eigener Sache mal anders zu konnotieren (besetzen, d.Red.). Was Frau Baerbock da gemacht hat, kann man nicht anders als anmaßend und übergriffig bezeichnen.“
Bröckers scharfer Vorwurf gegen die Noch-Ministerin: „Sie hat diese Frau selbst vorgeschlagen. Sie hat sie in der UN vorgestellt. Sie wird in letzter Minute ausgebootet, weil Annalena Baerbock festgestellt hat, dass sie immer schon mal nach New York wollte? Das ist Hybris!“
Brantners Antwort: „Ich habe gesagt, was ich zu sagen habe.“
Nachschlag von Lanz: „Frau Baerbock ist doch diejenige, die gern männlichen Politikern vorhält, wie machtversessen sie sind. Das ist ein totaler harter Machtkampf, den man da besichtigen konnte!“
Brantner trotzig: „Über Frauenrechte braucht man den Grünen nichts zu erzählen.“
Lanz: „Und dann spielt man das so? Auf dem Rücken einer Frau? War die Geschichte Teil des Deals, den Sie mit Merz gemacht haben?“
Brantner: „Nein, aber natürlich wurde mit den zukünftig Regierenden darüber gesprochen. Die Details, da war ich nicht involviert.“
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