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Immer mehr Entlassungen: Die große Job-Angst | Politik
28.08.2025 - Perşembe 04:21
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Berlin – Deutschlands Wirtschaft im beinharten Abstiegskampf: Seit drei Jahren leiden unsere Firmen unter Auftragsschwund, Kostenanstieg, Pleiteangst!
Immer mehr Arbeitnehmer spüren die Folgen: Entlassungen, Kurzarbeit, Zittern um den Job. Morgen könnte die Bundesagentur für Arbeit (BA) verkünden: Erstmals seit 15 Jahren sind mehr als 3 Millionen ohne Job.
Die neue Job-Angst!
► „Der Arbeitsmarkt kommt nicht aus der Krise“, so Klaus Wohlrabe vom ifo Institut. Die Firmen würden bei Jobs immer vorsichtiger (ifo-Beschäftigungsbarometer).
► Besonders betroffen: die Autoindustrie! Innerhalb eines Jahres fielen 50.000 Jobs weg. Ein Ende ist nicht in Sicht. Auto-Experte Prof. Ferdinand Dudenhöffer: „Der Trend zum Personalabbau geht weiter. Es wird stärkere Verlagerungen in die USA geben durch die Trump-Zölle. Die sind jetzt da und werden auch bei der Nachfolge-Regierung bleiben.“
► Job-Angst auch im Maschinenbau (über 1 Mio. Beschäftigte)! Bis 2029 könnte jede 5. Stelle wegfallen, so eine Studie der Firmenberatung Horváth. Grund u. a.: harte China-Konkurrenz („Handelsblatt“).
► In der Chemie-Industrie wackeln Tausende Stellen! U. a. will Evonik hierzulande 1500 Jobs streichen, Lanxess knapp 500. Ein Grund: zu hohe Kosten durch teure Energie. Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer: „Das verarbeitende Gewerbe baut Stellen in großem Umfang ab. Das gilt etwa für die Metall- und Elektroindustrie, die Autoindustrie, die Stahl- und Chemieindustrie.“
► Job-Alarm auch im Handwerk (5,6 Mio. Beschäftigte)! Wegen Kostenexplosion (Energie, Personal etc.) drohen weitere Firmenpleiten, Betriebsaufgaben, Stellenabbau.
► Folge der Job-Angst: Im Handel und in der Gastro wackeln Zehntausende Stellen! Grund: Viele Menschen halten nun ihr Geld zusammen, gehen u. a. weniger essen und in die Kneipe. Die Kauflaune ist den 3. Monat in Folge deutlich gefallen (GfK-Index).
Immerhin gibt es einen Funken Hoffnung: Das Jobbarometer des Instituts IAB legte gestern leicht zu und lag mit 100,7 Punkten erstmals seit Längerem wieder im positiven Bereich. Könnte heißen: In ein paar Monaten geht es am Jobmarkt wieder leicht nach oben ...
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