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Dieser Schritt ist längst überfällig: Nordrhein-Westfalen will künftig als erstes Bundesland alle Staatsbürgerschaften (meint: doppelte) von Tätern und Opfern erfassen.
Warum ist das wichtig? Der Schritt schafft Transparenz, wo Zweifel herrschen, sagt, was ist, verschleiert nicht.
Denn: Die Kriminalstatistik der Polizei weist doppelte Staatsangehörigkeiten bisher nicht aus. Folge: Straftäter und Opfer, die neben dem deutschen auch noch einen anderen Pass haben, werden in der Statistik nur als Deutsche aufgeführt. Das verfälscht die Zahlen.
Denn es macht einen Unterschied, ob die Bundespolizei für 2023 nur den höchsten Wert an Gewaltdelikten mit Messern berichtet. Oder ob sie zusätzlich angibt, dass nicht-deutsche Tatverdächtige sechsmal häufiger zum Messer greifen als deutsche Tatverdächtige.
Wenn demnächst beide Pässe erfasst werden, gibt es hier noch einmal mehr Transparenz.
NRW schafft Klarheit – der Bund und die Länder sollten folgen.
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Apsny News


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