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Marco Rose erklärt Wut-Platzverweis gegen Leverkusen – „Habe niemanden geschlagen“ | Sport

Marco Rose erklärt Wut-Platzverweis gegen Leverkusen – „Habe niemanden geschlagen“ | Sport
31 Ağustos 2024 - 21:37

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Es war eine der großen Aufreger-Szenen des Bundesliga-Topspiels zwischen Bayer Leverkusen und RB Leipzig (2:3).

Leipzig-Trainer Marco Rose (47) sah erst Gelb und flog dann mit Gelb-Rot auf die Tribüne (26.) – weil er sich infolge eines nicht gepfiffenen Foulspiels von Jonathan Tah an Loïs Openda zu sehr echauffiert hatte.

Im ZDF-Sportstudio erklärt Rose seinen Wut-Platzverweis ausgiebig!

Rot-Rose im Gespräch mit ZDF-Reporter Thomas Skulski: „Ich habe es jetzt wieder aufgezeigt bekommen. Der ein oder andere mag sagen, der Rose ist unbelehrbar. Aber ich sage auch, ich habe jetzt niemanden geschlagen oder irgendwas … Ich habe beim ersten Mal gesagt, dass das ein Foul von Tah ist. Das vier, fünf Mal. Dann habe ich Gelb bekommen. Und dann habe ich gesagt: Lasst uns doch miteinander reden und dann habe ich noch die Bewegung gemacht. Dann war ich relativ schnell unten.“

Hier zückt Schiri Jöllenbeck (in schwarz) die Gelb-Rote Karte für Rose (2.v.r.)

Hier zückt Schiri Jöllenbeck (in schwarz) die Gelb-Rote Karte für Rose (2.v.r.)

Foto: WITTERS

Rose weiter: „Aber nochmal: Das geht ganz klar auf mich. Es war angekündigt, dass die Schiedsrichter so reagieren. Wir haben schon alle Gefühl, dass es dem Fußball guttut, wenn weniger lamentiert und geredet wird. Ich finde die neue Kapitänsregel gut.“

Dieses Spiel hat alles!Knockout, Rot & Aufholjagd

Dieses Spiel hat alles!: Knockout, Rot & Aufholjagd

Quelle: Bild

Roses Fazit: „Der Schiedsrichter heute hat richtig reagiert. Ich bin jetzt wieder ein Spiel raus. Ich arbeite weiter dran.“

Hintergrund: Rose hatte letztes Jahr vier Gelbe Karten gesehen und deshalb schon das Bundesliga-Spiel der Leipziger bei Heidenheim im April verpasst. Nach der Länderspielpause muss Rose nun beim RB-Spiel gegen Union (14. September) erneut gesperrt aussetzen.

Aber: Seine Spieler hat der Platzverweis offensichtlich nicht ausgebremst. Leverkusen ging zwar durch Jeremie Frimpong (39.) und Alejandro Grimaldo (45.) mit 2:0 in Führung, Kevin Kampl (45.+7) und Openda (57./80.) drehten die Partie jedoch zu einem 3:2-Sieg für Leipzig.

RB fügten Leverkusen so die erste Bundesliga-Niederlage nach über einem Jahr (462 Tage) zu. Die zuvor letzte Bayer-Pleite gab’s beim 0:3 in Bochum am 34. Spieltag der Saison 2022/2023 am 27. Mai 2023. Danach blieb Leverkusen 35 Bundesliga-Begegnungen ungeschlagen.

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