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Berlin – Besondere Auszeichnung für einen mutigen Journalisten: BILD-Vize Paul Ronzheimer erhielt am Donnerstagabend den „Pressefreiheitspreis“ des Medienverbands der freien Presse (MVFP).
Die Organisation – ein Zusammenschluss von 350 deutschen Verlagen – würdigte u. a. seinen Einsatz als Kriegs- und Krisenreporter.
Ronzheimer berichtet seit der Maidan-Revolution 2013/14 aus der Ukraine, reist seit Russlands Invasion immer wieder an die Front. 2025 berichtete er auch aus Israel über den Nahost-Krieg, kam im Libanon wegen seiner Berichterstattung kurzzeitig ins Gefängnis.
Wurden gemeinsam ausgezeichnet: „Spiegel“-Journalistin Susanne Koelbl und Paul Ronzheimer
ARD-Vorsitzender Florian Hager sagte in der Laudatio, Ronzheimer sei bei Russlands Überfall als einer der ersten vor Ort gewesen: „War es gefährlich? 100 Prozent. Mehrmals geriet er unter Beschuss, auch auf Sendung.“
Ronzheimer lobte in seiner Dankesrede ukrainische Journalisten als Vorbilder, die trotz des Krieges unerschrocken Korruptionsskandale aufdecken.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Susanne Koelbl, außenpolitische Korrespondentin beim „Spiegel“. Sie berichtet seit rund 25 Jahren aus Zentralasien und dem Mittleren Osten.
MVFP-Chef Philipp Welte, CEO von Burda Media, würdigte, dass die beiden Journalisten „Risiken, Restriktionen, Anfeindungen in Kauf nehmen“ um zu berichten und zu „sagen, was ist“.
Es sei wichtig, Menschen zu ehren, die Journalismus mit so viel Leidenschaft betreiben, so Welte.
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Apsny News


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