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Die Bundeswehr soll unser Land beschützen. Doch wird sie selbst ausreichend geschützt?Seit dem Sabotage-Verdacht in der Bundeswehr-Kaserne Köln-Wahn und im Nato-Stützpunkt Geilenkirchen (beide NRW) gibt es Zweifel.
Carsten Breuer (59), Generalinspekteur der Bundeswehr, warnte schon im Herbst 2022 im Gespräch mit BILD, dass Anschläge und Einflussnahmen aus dem Ausland zunehmen könnten.
Wie die Kasernen aktuell gesichert sind und wer diese Aufgabe übernimmt.
Private Wachleute beschützen Kasernen
▶︎ Bewachung: In vielen Kasernen übernehmen diese Aufgabe private Sicherheitsdienste. Den Zuschlag bekamen Firmen wie Securitas oder Wiking. Deren Mitarbeiter übernehmen Personen- und Fahrzeugkontrollen sowie Streifengänge mit Hunden.
Generalinspekteur Carsten Breuer warne bereits im Herbst 2022 vor Anschlägen
Es waren Sicherheitsleute, die in Köln-Wahn am Mittwoch als erste „abnorme Werte“ im Trinkwasser registrierten und das Loch im Zaun entdeckten.
Warum bewacht die Bundeswehr ihre Standorte nicht selbst? Aus Personalmangel. Eine Rückkehr zur Bewachung durch eigene Soldaten sei ausgeschlossen, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums vor einiger Zeit dem „Tagesspiegel“.
Kasernen haben oft eigene Wasserversorgung
Woher bezieht die Bundeswehr Wasser und Strom, wer steuert die IT-Systeme? Übernehmen das auch private Firmen?
► Wasserleitungen: Weil Vergiftung von Trinkwasser ein Klassiker hybrider Kriegsführung ist, haben viele Kasernen eine eigene Versorgung und sind nicht an kommunale Wasserwerke angeschlossen.
In Köln-Wahn bleibt die Trinkwasserversorgung unterbrochen, bis das Ergebnis der Laboruntersuchung vorliegt. Wasser gibt es so lange in Kanistern.
Oberstleutnant Ulrich Fonrobert vom Landeskommando NRW berichtet über die Situation am Standort Köln-Wahn
▶︎ IT-Systeme: Die IT der Bundeswehr wird über das Kommando Cyber- und Informationsraum in Bonn gesteuert. Alle Standorte haben zudem eigene Experten für IT-Sicherheit – keine externen, sondern bei der Bundeswehr angestellte.
► Elektrizität: Im Februar fiel ausgerechnet im Bundeswehr-Hauptquartier auf der Bonner Hardthöhe über Stunden der Strom aus. Nicht mal die Notfallversorgung funktionierte. Sowohl IT-Dienste als auch externe Kommunikation waren stark beeinträchtigt. Seither liegt der Fokus auf Sicherheit und weniger auf Klimaschutz und Energieeffizienz wie die Jahre zuvor.
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Apsny News


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