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Wird sie die große Hoffnung der US-Demokraten? Kamala Harris wird heute das erste Mal öffentlich auftreten, nachdem US-Präsident Joe Biden seinen Rückzug von der erneuten Kandidatur verkündet hat.
Die Vizepräsidentin gilt als wahrscheinlichste Kandidatin der Demokraten für die kommende US-Präsidentschaftswahl. Anlass ihres Auftritts ist der „NCAA Sports Day“, zu dem Sportmannschaften ins Weiße Haus eingeladen werden. Auch im letzten Jahr hatte Harris bei dieser Veranstaltung gesprochen.
Bidens Vize muss sich die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten zwar erst noch sichern. Aber: Es läuft alles auf die frühere Senatorin aus Kalifornien zu. Biden hat sie vorgeschlagen, Harris will den Job, und die Partei versammelt sich im Eiltempo hinter ihr.
Breite Unterstützung für Harris
Am Montag hat Harris die Unterstützung mehrerer weiterer einflussreicher Politiker der Demokratischen Partei für eine Präsidentschaftskandidatur am 5. November erhalten.
► „Ich bin begeistert von der Idee, die Kandidatur von Kamala Harris zu unterstützen“, hieß es in einer Erklärung der Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, die von drei weiteren Gouverneuren unterzeichnet wurde.
Whitmer zählte zu den Politikerinnen, die bei einem Verzicht von Amtsinhaber Joe Biden als Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur gehandelt worden waren. Ihre Erklärung wurde auch von den Gouverneuren der Bundesstaaten Illinois, Minnesota und Wisconsin unterzeichnet.
Der 81-jährige Biden hatte am Sonntag aus Gesundheitsgründen den Verzicht auf seine Kandidatur erklärt und zugleich seine Unterstützung für Harris bekundet. Hinter Harris stellten sich auch andere einflussreiche Persönlichkeiten der Partei, darunter die ehemalige Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und ihr Mann, Ex-Präsident Bill Clinton.
Auch rund ein Drittel der demokratischen Senatoren, die bekannte Parteilinke Alexandria Ocasio-Cortez, Verkehrsminister Pete Buttigieg und mehrere Gouverneure sprachen sich für Harris aus – darunter die von Kalifornien und Pennsylvania, Gavin Newsom und Josh Shapiro, die wie Whitmer selbst als Biden-Alternativen gehandelt worden waren.
Ernannt wird der Kandidat von den Delegierten des Parteitags der Demokraten, der vom 19. bis 22. August in Chicago stattfindet. Grundlage für ihr Votum sind eigentlich die Ergebnisse der Vorwahlen in den US-Bundesstaaten – die Biden haushoch gewonnen hatte.
Die Delegierten stehen nun vor der Frage, für wen sie sich alternativ entscheiden sollen. Für die Republikaner geht am 5. November erneut der ehemalige Präsident Donald Trump ins Rennen um das Weiße Haus.
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Apsny News


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