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Werder Bremen: Abwehr-Desaster bei 2:4 in Leipzig | Sport

Werder Bremen: Abwehr-Desaster bei 2:4 in Leipzig | Sport
Okundu
12 Ocak 2025 - 17:23

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Die Super-Serie ist gerissen!

Werders goldenem Dezember (vier Pflichtspiel-Siege in Folge) folgt im neuen Jahr ein Fehlstart in der Liga. 2:4 (1:2) verlieren die Bremer trotz vor der Pause ansprechender Leistung bei RB Leipzig und bleiben beim Dosen-Klub auch im achten Anlauf sieglos.

Werder-Stürmer Marvin Ducksch bei „DAZN“: „Ärgerlich. Es war viel mehr drin. Die Gegentore waren viel zu einfach. Wir haben uns zu unklug angestellt.“ Trainer Ole Werner: „Wir haben für ein Auswärtsspiel viel zu viele Fehler im eigenen Ballbesitz gemacht.“

Auch Sport-Boss Clemens Fritz findet: „Wir haben dei Gegentore zu einfach zugelassen. Beim Zweiten dribbelt der Gegenspieler quer über den Platz. Die Räume sind zu groß gewesen, das müssen wir im Verbund einfach besser machen.“

Erstmals auf RB-Tribüne: Klopp bejubelt Traumtor-Orgie!

Teaser-Bild

Quelle: Bild

Eine Niederlage wegen folgenschwerer Abwehr-Fehler. Und das vor den Augen von Jürgen Klopp. Der Head of Global Soccer von Red Bull sieht schon sein zweites Werder-Spiel in dieser Saison. Am 3. Spieltag war er beim 2:1 in Mainz dabei. Diesmal sieht er Bremer Abwehr-Bolzen.

Werder böse verkloppt

24. Minute. Ganz billige Führung für die Gastgeber. Jung (von 2013 bis 2016 bei RB) lässt sich bei einem Einwurf weit rausziehen. Openda verlängert in den freien Raum auf Xavi Simons, der aus 16 Metern einschießt – 1:0 Leipzig.

35. Minute: Xavi Simons zieht zum Super-Solo an. Friedl und Jung kommen nicht hinterher. Den Schuss des Holländers aus 15 Metern fälscht Jung unhaltbar ab – 2:1 Leipzig.

47. Minute: Weiser mit haarsträubendem Fehlpass. Sesko marschiert und haut den Ball per Gewaltschuss ins Tor – das 3:1.

90. Minute: Stark lässt Baumgartner zu viel Platz – 4:1.

Für Werder hatte Weiser nach herrlichem Doppelpass mit Grüll den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (27.). Am Schluss macht Schotten-Joker Burke noch das 4:2 (90.+3).

Trainer Ole Werner in Leipzig mit der Sieg-Elf vom 4:1 gegen Union Berlin vor der Winterpause. Marvin Ducksch nach Schilddrüsen-OP in der Startelf, Justin Njinmah zunächst auf der Bank. Neuzugang Issa Kaboré, am Montag von ManCity geliehen, kommt nach 68 Minuten für Köhn ins Spiel.

Der Außenverteidiger sieht von der Bank aus eine verrückte Szene: Flanke von Köhn in den Strafraum. Leipzigs Klostermann verstolpert den Ball, sodass Ducksch nur noch einschieben muss. Doch Werders Stürmer-Star rutscht aus und vergibt die dicke Chance zur frühen Führung (10.). Sie hätte der Partie einen anderen Dreh geben können.

Ärgerlich: Marco Friedl sieht nach einem Foul gegen Sesko (12.) früh die fünfte Gelbe Karte, wird schon zur Pause für Veljkovic ausgewechselt. Der Kapitän fehlt am Mittwoch (20.30 Uhr) gegen Heidenheim gesperrt.

Fritz: „Die Gelbe Karte war sehr früh, dadurch konnte er die Intensität am Mann nicht mehr reinbringen. Es ist schade, dass er ausfällt, aber wir kommen nicht drumherum.“

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