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Panik bei den Demokraten! Nach dem Schwächel-Auftritt von US-Präsident Joe Biden (81) im TV-Duell gegen seinen republikanischen Herausforderer und Ex-US-Präsident Donald Trump (78) sprachen sich viele hinter vorgehaltener Hand dafür aus, dass Biden noch gegen einen anderen Kandidaten ausgetauscht werden sollte.
Nun fielen gleich zwei Parteifreunde an einem Tag ihrem Präsidenten erstmals öffentlich in den Rücken!
► Zuerst kam Demokrat Lloyd Doggett (77) aus Texas aus der Deckung, forderte Biden am Dienstag öffentlich zu einem Rückzug aus dem Präsidentschaftsrennen auf. „Meine Entscheidung, diese starken Vorbehalte öffentlich zu machen, ist weder leichtfertig noch schmälert sie in irgendeiner Weise meinen Respekt für alles, was Präsident Biden erreicht hat“, begründete Doggett am Dienstag.
Demokrat Lloyd Doggett (77)
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► Einige Stunden später meldete sich der demokratische Abgeordnete Jared Golden (41, vertritt Bundesstaat Maine im Repräsentantenhaus) mit einem Gastbeitrag in der US-Zeitung Bangor Daily und meinte, es sei „seit Monaten klar ist, dass Donald Trump gewinnen wird“.
Die „schlechte Leistung“ des 81-jährigen Präsidenten in der Debatte letzte Woche gegen Donald Trump sei „keine Überraschung“ gewesen. Und er bezweifelte, dass Biden tatsächlich zurücktreten und einen anderen Demokraten an die Spitze setzen wolle.
Spricht sich auch gegen Biden aus: Demokrat Jared Golden (41)
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Klar ist: politische Schwergewichte sind die beiden US-Politiker nicht. Aber: die ersten öffentlichen Reaktionen könnten zu einer Kettenreaktion führen. Im Weißen Haus bemüht man sich derweil um Schadensbegrenzung.
Für Mittwoch hat Biden alle demokratischen Gouverneure zu einem virtuellen Treffen eingeladen. Mit diesem versucht er, sich weiter den Rückhalt seiner Partei zu sichern.
[–>Hintergrund: Bidens Stimme war beim ersten TV-Duell gegen Donald Trump zur anstehenden Wahl am 5. November besonders heiser, er wirkte oft wie eingefroren und verlor mehrmals den Faden seiner Erzählungen. Der Demokrat konnte im CNN-Studio weder seine Politik ordentlich erklären noch dem energiegeladenen Trump die Stirn bieten, als der (bisher gezählte) 30 Unwahrheiten auftischte.
Einer Umfrage von CBS-News zufolge sprechen mittlerweile 72 Prozent der Amerikaner Biden die für das Präsidentenamt nötige „geistige und kognitive Fähigkeiten“ ab.
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Apsny News


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