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Washington – Die Trump-Regierung soll laut US-Medien an einem Friedensplan für die Ukraine basteln – und dabei ausgerechnet Putins Forderungen übernehmen! Konkret geht es um den Entwurf eines 28-Punkte-Plans, den die Trump-Regierung heimlich mit russischen Regierungsvertretern für die Ukraine ausarbeitet.
Die Kernforderung: Die Ukraine muss die Donbas-Region im Osten des Landes an Russland abgeben – auch wenn sie aktuell Teile davon kontrolliert. Im Gegenzug gewährleistet die US-Regierung Sicherheitsgarantien gegen Russland.
Ukraile soll ihr Militär abbauen
Dazu kommt: Die Ukraine soll ihre Armee halbieren und wichtige Waffen aus dem Westen aufgeben und auf US-Militär-Unterstützung verzichten. Russisch soll als offizielle Sprache anerkannt werden, auch die russisch-orthodoxe Kirche in der Ukraine soll gestärkt werden.
Der Plan sei „stark zugunsten Russlands ausgerichtet“, zitiert die „Financial Times“ eine Person, die das Dokument kennt. Eine andere Person nannte den Plan „sehr angenehm für Putin“.
▶︎ Es wäre ein brutaler Plan für die Ukraine, die sich seit Februar 2022 gegen russische Angriffe auf das gesamte Land wehrt.
Unklar ist, wie und wann über diesen Plan verhandelt werden könnte. Die Ukraine bestätigt offiziell, einen Vorschlag von den USA zur Beendigung des Krieges bekommen zu haben.
Deutschland wusste von nichts
Deutschland hat nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul (62, CDU) keine Kenntnis von angeblichen Geheimgesprächen zwischen den USA und Russland über einen Ukraine-Friedensplan. Deutschland sei über den 28-Punkte-Plan, über den US-Medien berichtet hatten, „nicht gebrieft“ worden, sagte Wadephul am Mittwoch vor Journalisten in Berlin. Er verwies auf die „laufenden Anstrengungen aller internationalen Partner, endlich dafür zu sorgen, dass Präsident Putin an den Verhandlungstisch kommt“, so Wadephul.
Russland behauptet: Es gibt nichts Neues
Russland widersprach am Mittwochabend dem Eindruck, in die Bemühungen um eine Beendigung des Krieges in der Ukraine sei mit dem Bekanntwerden eines US-Friedensplans Bewegung gekommen. Seit dem Gipfeltreffen zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump im August gebe es nichts Neues zu verkünden, sagte Sprecher Dmitri Peskow laut der Nachrichtenagentur „Reuters“ in Moskau mit Blick auf entsprechende Berichte.
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